Wie econsense arbeitet
econsense als Forum
Der Ursprung von econsense
Unsere Thesen
Nachhaltigkeit erfordert Mut.
Vor 25 Jahren, als Nachhaltigkeit allenfalls ein Nischenthema war, fanden sich 19 CEOs zusammen, um das Unternehmensnetzwerk econsense zu gründen. Diese Initiative war mutig und wegweisend. In den 25 Jahren haben wir viel erreicht. Diesen Weg zu halten, erfordert immer wieder neuen Mut. Insbesondere jetzt, wo es dringend Investitionen bedarf, während vielfältige Herausforderungen um gesellschaftliche Aufmerksamkeit ringen und Nachhaltigkeitsziele in politischen Debatten infrage gestellt werden.
Nachhaltigkeit braucht einen Rahmen.
Nachhaltigkeit ist eine Gemeinschaftsaufgabe – von Staaten über Unternehmen bis zu den Menschen. Um diese Aufgabe zu lösen, braucht es verlässliche Spielregeln. Zwischen großen Zielen und kleinteiliger Regulatorik gilt es einen klugen Rahmen zu definieren, der Nachhaltigkeit zur wirtschaftlicheren Entscheidung macht – für Unternehmen wie für die Menschen. Die Transparenz durch den aktuellen regulatorischen Rahmen eröffnet unternehmerische Potenziale. Dennoch muss dieser Rahmen deutlich einfacher und zielgerichteter werden. Eine dahingehende Weiterentwicklung erfordert verlässliche Prozesse ohne aggressive Rhetorik und politische Manöver.
Nachhaltigkeit lohnt sich.
Es gilt weiterhin und angesichts der Tatsache, dass 2024 das klimatisch wärmste Jahr aller Zeiten war, umso mehr: Investitionen in Nachhaltigkeit heute sind bei weitem geringer als die potenziellen volkswirtschaftlichen Kosten von morgen. Zudem bringen Investitionen große ökonomische Potenziale mit sich: Diese reichen von der effizienten Nutzung knapper Ressourcen und dem Innovationsmanagement über Investitionsvorteile bis hin zu resilienteren Lieferketten. Bei der Allokation von finanziellen und weiteren Ressourcen kann und wird es temporäre Zielkonflikte geben. Aber: Nachhaltigkeit und Wohlstand sind kein Widerspruch – im Gegenteil. Je früher wir handeln, desto mehr haben wir zu gewinnen.
Über econsense
econsense ist das Nachhaltigkeitsnetzwerk der deutschen Wirtschaft. Seit der Gründung im Jahr 2000 bringt econsense Praktiker:innen des Nachhaltigkeitsmanagements aus international tätigen deutschen Unternehmen zusammen. Gemeinsam gestalten wir den Wandel hin zu einer nachhaltig erfolgreichen Wirtschaft.
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Die Struktur von econsense
Als eingetragener Verein ist der Lenkungskreis – bestehend aus den vertretungsberechtigten Personen der Mitgliedsunternehmen – das zentrale Steuerungsgremium von econsense. Aus dem Lenkungskreis werden der Vorstand gewählt und die strategische Ausrichtung des Netzwerks bestimmt. Der Vorstand verantwortet zudem die Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Medien.
Das Kuratorium ist das Repräsentativorgan von econsense. Es setzt sich aus Vorstandsmitgliedern sowie Mitgliedern der Geschäftsführungen der Mitgliedsunternehmen zusammen.
Die Zusammenarbeit mit langjährigen Partnern ermöglicht es econsense, gezielt neue Perspektiven einzubeziehen und Impulse zu setzen – etwa durch gemeinsame Veranstaltungen. Das econsense‑Team arbeitet eng mit den Mitgliedsunternehmen zusammen und verantwortet die inhaltliche Umsetzung sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung aller relevanten Nachhaltigkeitsthemen. Als Expert:innen für ihre Fachgebiete treten die Teammitglieder gegenüber Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Medien als Ansprechpartner:innen auf.