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Nachhaltigkeit in der Lieferkette

Die Mitglieder von econsense beschäftigen sich nicht nur innerhalb ihrer Unternehmen mit Nachhaltigkeit. Um ein Produkt als „nachhaltig produziert“ bezeichnen zu können, müssen auch die Lieferanten die einschlägigen Anforderungen einhalten, wie sie beispielsweise vom UN Global Compact, in den ILO-Konventionen oder den relevanten Umwelt- und Sozialnormen definiert sind. Die Mitglieder von econsense arbeiten deshalb an einer praxisnahen Umsetzung von Nachhaltigkeitsstandards entlang der Wertschöpfungskette.

Meldungen der Mitglieder

09.06.2017 | BASF treibt die Produktion für nachhaltige, zertifizierte Palmölprodukte voran

BASF stärkt sein Produktionsnetzwerk für die Herstellung von zertifizierten Palmprodukten: An 20 Standorten weltweit stellt das Unternehmen inzwischen auf Basis von nachhaltig zertifizierten Palmprodukten Inhaltsstoffe für die Kosmetik-, Wasch- und Reinigungsmittelindustrie her. Zu diesem Produktionsnetzwerk gehören jetzt auch die BASF-Werke Gebze (Türkei) und Dahej (Indien): Sie haben das Supply Chain Zertifikat des Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) erhalten, wie das Unternehmen am Rande des fünften jährlichen European Roundtable des RSPO in London mitteilte.

16.12.2015 | CR-Forum der Deutschen Telekom: Nachhaltiges Lieferantenmanagement zahlt sich aus

Unter dem Motto „Enabling sustainability: Turning visions into reality“ stand 2015 das CR Stakeholder Forum der Deutschen Telekom. Anfang November tauschten sich in Bonn Nachhaltigkeits-Experten, Lieferanten, Vertreter von NGOs und weitere interessierte interne und externe Stakeholder zu aktuellen Themen, Fortschritten und Aufgaben rund um das Thema Corporate Responsibility aus. Schwerpunkt war neben „Nachhaltiger Lebensstil“ das Thema „Nachhaltiges Lieferantenmanagement“ im Konzern.

04.12.2015 | Nachhaltigkeit in der Lieferkette - Evonik Standort Herne erfolgreich auditiert

  • Im Rahmen der "Together for Sustainability" Initiative wurde der Standort Herne von unabhängigen Prüfern der Firma SGS überprüft.


Evonik hat es schwarz auf weiß: Das Unternehmen zeigt "Transparenz hinsichtlich der Nachhaltigkeit von Zulieferern" und steht für "eine kontinuierliche Verbesserung von Nachhaltigkeitsstandards in der gesamten Lieferkette". Das bescheinigten unabhängige Prüfer der Firma SGS nach ihrem Audit im Rahmen der "Together for Sustainability"-Initiative (TfS), der inzwischen knapp 20 international tätige Chemieunternehmen angehören.

04.03.2015 | Alstom: Bedeutende Unternehmen der Eisenbahnindustrie rufen eine neue internationale Beschaffungsinitiative zur Förderung nachhaltiger Lieferkettenprozesse ins Leben

Am 4. März starten die sechs Unternehmen Alstom Transport, Bombardier Transportation, Deutsche Bahn, Knorr Bremse, Nederlandse Spoorwegen und SNCF im niederländischen Utrecht die Initiative Railsponsible.

03.11.2014 | Deutsche Post DHL: Intelligentere Lieferketten für veränderte Energiebranche

DHL hat heute ein neues White Paper über das Lieferkettendesign für Unternehmen aus der Energiebranche veröffentlicht. Es empfiehlt Logistikentscheidern, die traditionellen Lieferkettenmodelle in der Energiebranche zu überdenken und einen integrierten Ansatz zu implementieren, bevor die Logistik beträchtliche Mehrkosten verursacht und die Marge schwächt.

14.10.2014 | DPDHL: Transparente und flexible Lieferketten als wichtigste Logistiktrends in der Pharmaindustrie bestätigt

Wachsende Transparenz und zunehmende Flexibilität von Lieferketten sind weiterhin die wichtigsten Trends in der Life Sciences und Healthcare (LSH) Industrie. Sie sind Voraussetzung zur Einhaltung von Produktsicherheit und -integrität. Sie signalisieren gleichzeitig die wachsende Bedeutung der Steuerung und Auslagerung von Logistikprozessen sowie die gestiegenen regulatorischen Anforderungen.

26.09.2014 | Kohleabbau in Kolumbien - EnBW setzt mit Fachtagung wichtigen Impuls

Der Kohleabbau in Kolumbien steht wegen schlechter Arbeitsbedingungen, Umweltschäden und Menschenrechtsverletzungen immer wieder in der öffentlichen Kritik. Die EnBW bezieht rund ein Drittel ihrer Steinkohle aus dem südamerikanischen Staat. Sie hat daher Mitte September 2014 gemeinsam mit der Friedrich-Ebert Stiftung Kolumbien und der Industriegewerkschaft für Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) in der Hauptstadt Bogota die zentralen Akteure zu einer Fachtagung „Verantwortlicher Kohlebergbau in Kolumbien“ eingeladen.

27.08.2014 | EnBW erhöht Druck auf Kohleproduzenten

Immer wieder gibt es Vorwürfe über schlechte Arbeitsbedingungen, Umweltschäden bis hin zu Menschenrechtsverletzungen bei der Kohleproduktion. Die EnBW hat deshalb neue Verhaltensgrundsätze verabschiedet.

31.03.2014 | Deutsche Telekom: CR und Einkauf gemeinsam für Menschenrechte

Handys, Hardware und Co.: Alles kommt über weltweite Lieferketten zum Kunden. Wie sieht es dabei mit einem nachhaltigen Lieferantenmanagement aus? Welche Bedeutung hat das Thema Menschenrechte? Fragen, die die Telekom mit Lieferanten und Partnern diskutiert, zum Beispiel beim Dialogtag mit 130 Teilnehmern in Bonn.

23.01.2014 | DHL Resilience360 – neues Instrument für Risikomanagement in der Logistik

DHL, der weltweit führende Logistikkonzern, hat heute ein neues Instrument für Risikomanagement namens DHL Resilience360 vorgestellt. Das einzigartige Instrument verschafft Unternehmen einen ganzheitlichen Blick über ihre Lieferketten sowie potenzielle Risiken in Echtzeit. Störungen in der Lieferkette sowie umwelt- und soziopolitische Volatilität können so in Wettbewerbsvorteile verwandelt werden.

07.10.2013 | Bayer: Initiative für mehr Nachhaltigkeit im Einkauf

Die Nachhaltigkeit in der Lieferkette verbessern – das ist das Ziel der Initiative "Together for Sustainability"(TfS), die Bayer gemeinsam mit BASF, Evonik Industries, Henkel, LANXESS und Solvay ins Leben gerufen hat. Die einjährige Pilotphase, in der rund 2.000 Lieferantenbewertungen nach Nachhaltigkeitskriterien initiiert wurden, ist jetzt erfolgreich abgeschlossen. Die Initiative präsentierte ihren Ansatz auf der Jahresversammlung der EPCA ("European Petrochemical Association") erstmals öffentlich.

23.09.2013 | Studie Deutsche Post DHL: Modehändler sollten ihre Lieferketten überdenken - gefragt sind Schnelligkeit, Flexibilität, Reaktionsfähigkeit und Kontrolle

Eine heute veröffentlichte Studie empfiehlt Einzelhändlern und Herstellern in der stark umkämpften Modebranche, ihre Lieferketten an die hohen Erwartungen ihrer Kunden anzupassen, die zunehmend rasch wechselnde Ansprüche haben und dazu noch rund um die Uhr bestellen.

Fashion Unleashed: supply chain innovation is everything - So lautet der Titel der Studie, die Lisa Harrington, Vorsitzende der lharrington group LLC, in Zusammenarbeit mit DH

20.06.2013 | DHL-Studie: Die neue hybride Lieferkette in der Automobilbranche

  • Lieferketten müssen robuster und agiler werden, um den sogenannten "Schmetterlingseffekt" zu überleben


Die Neubewertung des Lieferketten- und Logistikkonzepts in der Automobilbranche ist der Kernpunkt einer neuen Studie, die DHL in Auftrag gegeben hat. In diesem Zusammenhang wird die Frage aufgeworfen, wie Unternehmen für den Fall der Fälle gerüstet sind, um künftigen Krisen standhalten zu können.

18.09.2012 | Deutsche Bahn vergibt das DB-Lieferantenprädikat

  • DB-Technik- und Infrastrukturvorstand Kefer: „Zuverlässigkeit und Qualität unserer Partnerunternehmen sind mit entscheidend für das Einhalten unserer Leistungsversprechen“
  • DB-Lieferantenprädikat zum fünften Mal vergeben
  • Sieben Preisträger aus rund 35.000 Lieferanten ausgewählt

27.04.2012 | Bosch: Nachhaltigkeit als kritischer Anspruch

Bosch will seine Lieferanten verstärkt bei den Themen Umweltschutz und CSR schulen und plant bis 2014 zusätzlich 240 Sozial- und Umweltaudits.

17.02.2011 | Bayer startet Pilotanlage für Kunststoff-Herstellung mit CO2 - Kohlendioxid als neuer Rohstoff

Bayer geht neue Wege zur Produktion hochwertiger Kunststoffe mithilfe von Kohlendioxid (CO2) aus der Energiewirtschaft. Im CHEMPARK Leverkusen wurde eine Pilotanlage in Betrieb genommen, um das neue Verfahren im technischen Maßstab zu erproben. Dort entsteht ein chemisches Vorprodukt, in das CO2 eingebunden wird. Diese Substanz wird zu Polyurethanen weiterverarbeitet, die in vielen Dingen des täglichen Lebens Verwendung finden. Das klimaschädliche Abgas CO2 findet so nachhaltige Verwertung als Rohstoff und kann sich als Alternative zum Erdöl erweisen.

07.09.2010 | Siemens will erstes Industrieunternehmen mit umweltfreundlicher Lieferkette werden

Siemens prüft derzeit rund 300 seiner weltweit wichtigsten Standorte in puncto Umweltschutz und Energieverbrauch, um die Energie- und CO2-Effizienz um 20 Prozent bis Ende 2011 zu verbessern. Den grünen Check will das Unternehmen nun auch seinen Lieferanten anbieten. Diese sollen in den nächsten zwei Jahren ihre Unternehmen ebenfalls auf Energie- und Umwelteffizienz hin überprüfen.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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