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13.06.2014 | Zwei Studien aus dem ersten Halbjahr 2014 bescheinigen der Generali Deutschland Gruppe eine Vorreiterrolle in unternehmerischer Verantwortung sowie bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategie und -maßnahmen.

Im Februar 2014 legten die AMC Finanzmarkt GmbH und Better Relations ein Update zur 2011 veröffentlichten Studie „Nachhaltigkeit in der Assekuranz“ vor. Die Untersuchung fokussiert auf Vorhandensein und Umsetzung einer grundlegenden Nachhaltigkeitsstrategie. Hier gehört die Generali Deutschland zu den „Trendsettern“ in der Versicherungsbranche: Unter den 17 gewerteten Unternehmensrückmeldungen liegt die Generali gemeinsam mit Barmenia und ERGO vorn, wenn es um die Implementierung und Umsetzung einer Managementstrategie für Nachhaltigkeit geht. Für die Versicherungsbranche insgesamt fallen die Ergebnisse ernüchternd aus: „Das vorliegende Update zeigt, dass Versicherer nach wie vor nur in den seltensten Fällen über eine konsistente Nachhaltigkeitsstrategie und professionelles Know-how verfügen.“

Die Vorteile einer nachhaltigen Strategie sehen die Vorreiter-Versicherer vor allem in der Mitarbeitergewinnung, -bindung und -motivation, der Kostenreduktion durch Ressourceneffizienz, im Erschließen neuer Produktansätze und Kundensegmente sowie in der verbesserten Reputation und Markenwahrnehmung.

Mit ihrem Managementansatz für unternehmerische Verantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) verschafft sich die Gruppe laut Studienupdate einen Wettbewerbsvorteil: „Halten wir fest, dass sich Kundenbedürfnisse verändern, und dass diese zunehmend ökologische und soziale (ethische) Werte als Maßstab in ihre Kaufentscheidungen einbeziehen. (…) Neue Wertmaßstäbe spielten und spielen bei der Auswahl von Produkten und Unternehmen eine große Rolle – und bieten Raum für Differenzierungen.“

Das knapp hundertseitige Studienupdate ist kostenpflichtig und kann deshalb nicht frei zum Download angeboten werden. Wer Interesse an der kompletten Studie hat, kann sich mit dem Nachhaltigkeitsmanagement in Verbindung setzen.

Im Mai 2014 veröffentlichte die United Nations Environment Programme Finance Initiative (UNEP FI) ihren „Report Corporate Real Estate Sustainability Management“. Hier wird das Nachhaltigkeits-Reportingsystem der Generali Deutschland als Best-Practice-Beispiel vorgestellt. Gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen für Immobilienbesitz AAAcon etablierte die Generali Deutschland Gruppe ein Tool, um die Nachhaltigkeitsperformance des kompletten Immobilienbestands der Gruppe zu messen. „Dieses Immobilienmanagement-System stellt einen großen Schritt auf dem Weg zur Integration von Nachhaltigkeit in unser Kerngeschäft dar", wird Michael Hermanns, Leiter Konzern-Nachhaltigkeitsmanagement, in dem Report zitiert. „Im Rahmen eines fünfstufigen Reifegradmodells ermöglicht das System die Messung der Nachhaltigkeits-Performance unseres Immobilien-Portfolios. Obwohl es weiterhin schwierig bleibt, exakte Kosten-Nutzen-Analysen durchzuführen, nehmen wir den Mehrwert des Systems an verschiedensten Stellen wahr.“ 

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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