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16.09.2016 | Volkswagen, seine Marken und ihre Beschäftigten engagieren sich auf vielfältige Weise in der Flüchtlingshilfe.

Der Konzern setzt derzeit fokussiert auf Sprachförderung, Berufsorientierung, Qualifizierung und Begegnungsangebote. Künftig kooperiert Volkswagen mit dem gemeinnützigen Startup Kiron und  unterstützt  damit nachhaltig Geflüchtete auf ihrem Weg zum akademischen Abschluss.

Für den Volkswagen Konzern und seine Beschäftigten ist die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung selbstverständlich – auch in der Flüchtlingshilfe. An der gemeinschaftlichen Aufgabe, Geflüchtete in Deutschland zu integrieren, beteiligen sich Volkswagen und seine Beschäftigen mit Engagement und Überzeugung.

Anfänglich standen Soforthilfemaßnahmen bei der Erstaufnahme von Geflüchteten im Fokus der Aktivitäten des Volkswagen Konzerns. Das Spektrum von Projekten rund um die Konzernstandorte reichte dabei  von Akuthilfe, z.B. durch die Bereitstellung von Fahrzeugen oder Sachmitteln bis hin zur professionellen und ehrenamtlichen Unterstützung durch zahreiche engagierte Volkswagen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter .

Derzeit sieht der Volkswagen Konzern den größten Handlungsbedarf in den Bereichen Spracherwerb und Vorqualifizierung – denn sie sind die Schlüssel für Ausbildungsfähigkeit und berufliche Integration.

Deshalb bietet Volkswagen im Jahr 2016

-      für über 1100 Geflüchtete direkt oder in Kooperation mit Bildungsträgern mehrmonatige Sprachqualifizierungen

-      für bis zu 240 Geflüchtete Praktika und Hospitationen u.a. im Rahmen von Berufsvorbereitungs- und Integrationsklassen sowie

-      für zunächst 100 Geflüchtete Studienstipendien in Kooperation mit dem Startup Kiron

-      Maßnahmen zur Kompetenzfeststellung und Berufsorientierung für über 300 Teilnehmer.

-      Außerdem wurden Klassen zur gezielten Förderung von Integration und Berufsfähigkeit eingerichtet.

Einige dieser Projekte werden im Folgenden kurz dargestellt:                                        

Am Standort Hannover bietet Volkswagen Nutzfahrzeuge im Rahmen eines SPRINT-Projekts (für Sprache und Integration) eine Kombination aus Spracherwerb und praktischer Anwendung im betrieblichen Umfeld für junge Geflüchtete an – dies ist die erste Initiative dieser Art in Niedersachsen.

Der erste Durchlauf des Porsche Integrationsjahres, als Maßnahme zur Erstqualifizierung und Berufsvorbereitung, endete im August 2016. Erste Teilnehmer konnten nach Abschluss des Programms in ein Ausbildungs- oder befristetes Arbeitsverhältnis übernommen werden.

Audi eröffnet jungen Geflüchteten in Klassen zur Integration, Berufs- und Kulturfähigkeit die Möglichkeit, den Mittelschulabschluss zu erwerben. Am Anfang steht die Vermittlung der deutschen Sprache, dann werden Stück für Stück fachliche und schulische Inhalte hinzugefügt.  Die erste Klasse arbeitet inzwischen auf den Schulabschluss hin, eine zweite Klasse speziell für Mädchen und Frauen ist zum September 2016 gestartet.

Eine Kooperation zur Schaffung beruflicher Perspektive für hochqualifizierte Beschäftigung in der Automobilindustriegeht der Volkswagen Konzern künftig mit dem gemeinnützigen Startup „Kiron Open Higher Education“ ein. Der Volkswagen Konzern unterstützt damit zunächst 100 Studienstipendien für Geflüchtete in den Fachbereichen Ingenieurswesen und Informatik. Kiron bietet Geflüchteten die Möglichkeit, mittels Online-Kursen schnell und unbürokratisch ein Studium aufzunehmen. Unterstützung erhalten die Teilnehmer darüber hinaus, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern oder formale Hürden zu überwinden. Nach der Phase des Online-Studiums können die Teilnehmer ein Präsenzstudium an einer der 23 Partneruniversitäten in Deutschland und international aufnehmen. Begleitet wird das Programm durch Praktikumsangebote und Mentoren aus dem Volkswagen Konzern, um die Studierenden mit unserem Arbeitsalltag und unseren Fachthemen vertraut zu machen.

Mentoring ist eine Form der Integration über Begegnung und nachhaltige Begleitung von Werdegängen, in der sich auch andere Marken des Konzerns engagieren. Zu diesen Begegnungsangeboten zählen u.a. Patenschaftsprogramme wie die langfristige Partnerschaft von MAN Trainees mit 18 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen des SOS Kinderdorfs Ammersee-Lech sowie die gemeinsamen Kochabende zwischen Geflüchteten und Volkswagen Mitarbeitern im Rahmen des Projektes „Kitchen Stories“.

Das Engagement des Konzerns, seiner Marken und Mitarbeiter ist äußerst vielfältig, einen Überblick gibt es unter http://vwag-hilft.de.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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