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09.07.2013 | UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon würdigt Deutsche-Bank-Klimaprojekt Solar Impulse

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hat das von der Deutschen Bank geförderte Klimaprojekt Solar Impulse gewürdigt und sich mit Bertrand Piccard und André Borschberg getroffen, den beiden Gründern der Initiative und Piloten des solarbetriebenen Flugzeugs.

Drei Tage zuvor hatte der Prototyp „Solar Impulse HB-SIA“ die Überquerung des nordamerikanischen Kontinents nach zwei Monaten erfolgreich beendet. In fünf Etappen und gut 100 Flugstunden legte die Maschine rund 5.640 Kilometer zwischen San Francisco und New York City zurück und überflog somit als erstes Flugzeug die USA von Küste zu Küste, ohne einen Tropfen Kerosin zu verbrauchen. Für das Jahr 2015 ist eine Weltumrundung des Solarflugzeugs geplant. Im Rahmen ihrer Klimastrategie unterstützt die Deutsche Bank Solar Impulse seit 2006 als einer der vier internationalen Hauptpartner. 

Ban Ki-Moon dankte Piccard und Borschberg vor dem Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen für die Energie und Entschlossenheit, mit der sie ein Ziel verfolgten, das andere für unerreichbar hielten. Der Schritt, der ihnen nun gelungen sei, sei eine wichtige Botschaft für die Menschen in aller Welt: „Wir sollten uns von Ihrem Beispiel inspirieren lassen und die Kraft der internationalen Kooperation nutzen, um dem Klimawandel zu begegnen und durch innovative Nutzung nachhaltiger und erneuerbarer Energien nachhaltige Entwicklung zu fördern.“

Piccard legte dar, dass sich das Problem des Klimawandels nur lösen lasse, wenn man an seinem Ursprung ansetze: dem exzessiven Energieverbrauch. „Saubere Technologien, die sich wirtschaftlich rechnen und Arbeitsplätze schaffen, können hier Abhilfe schaffen. Man darf sich nachhaltige Entwicklung nicht als teuer und schwierig vorstellen. Wir sind davon überzeugt, dass sie profitabel und positiv ist.“ Borschberg fügte hinzu: „Wir sind nicht angetreten, um mit Solar Impulse Linienflugzeuge zu ersetzen. Wir wollen zeigen, dass es der Menschheit schon mit der heutigen Technologie möglich ist, viel weniger und vor allem sinnvoller Energie zu verbrauchen. Wir wollen nicht um die Welt fliegen, um Rekorde zu brechen, sondern um unsere Botschaft zu verbreiten und energiesparende Technologien zu fördern.“ 

Die beiden Schweizer stellten mit dem USA-Flug auch ihre „Clean Generation“-Initiative der Öffentlichkeit vor, zu deren weltweit über 35.000 Unterstützern auch Prominente wie Al Gore und James Cameron zählen. Die Bewegung will weltweit für vermehrte Investitionen in innovative klimaschonende Energien werben und das Bewusstsein für die Bedeutung einer nachhaltigen Energiegewinnung und -nutzung wecken.

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