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10.09.2015 | THYSSENKRUPP bietet zusätzliche Ausbildungsplätze, Praktika und Stellen für Flüchtlinge an

„Arbeit ist ein Motor für Integration.“


ThyssenKrupp bietet zusätzliche Arbeitsplätze für Flüchtlinge an. In den nächsten zwei Jahren wird der Konzern rund 150 Ausbildungsplätze, rund 230 Praktikumsplätze sowie weitere Facharbeiter- und Akademikerstellen in verschiedenen deutschen Konzernunternehmen einrichten. „Arbeit ist ein Motor für Integration. Ausbildung und Arbeit bieten den Menschen die Möglichkeit, aus eigener Kraft ein Leben in Deutschland aufzubauen. An vielen ThyssenKrupp-Standorten helfen unsere Mitarbeiter Flüchtlingen ganz unmittelbar. Das ist großartig. Daneben ist ein fester Arbeitsplatz für Menschen, die dauerhaft hier bleiben, die beste Chance auf erfolgreiche Integration“, sagte Oliver Burkhard, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der ThyssenKrupp AG. „Das belegt im Übrigen auch die Geschichte des Ruhrgebiets eindrucksvoll. Durch die Industrie haben Familien aus ganz verschiedenen Herkunftsländern hier ihre Heimat gefunden“, sagte Burkhard. Allein in Nordrhein-Westfalen beschäftigt ThyssenKrupp Mitarbeiter aus 114 Nationen.

Die zusätzlichen Praktikums- und Ausbildungsplätze und die zusätzliche Facharbeiter- und Akademikerstellen sollen in den nächsten zwei Jahren bundesweit an verschiedenen ThyssenKrupp-Standorten entstehen. „Es ist gut, dass Konzernbetriebsrat und Vorstand gemeinsam die Initiative ergriffen haben, um Menschen, die vor Krieg, Not und Elend fliehen, eine Chance bei ThyssenKrupp zu geben. Jetzt ist auch die Politik gefordert, über Zusatzqualifizierungen wie etwa Sprachkurse die Hürden für den Einstieg zu beseitigen“, sagte Wilhelm Segerath, Konzernbetriebsratsvorsitzender der ThyssenKrupp AG.
Qualifikation ist vor allem für junge Flüchtlinge ein wesentlicher Schlüssel für Arbeit und damit auch für Integration. Solidarität hat hier Tradition bei ThyssenKrupp. Der Konzern bildet seit Jahrzehnten in strukturschwächeren Regionen über Bedarf aus und hat umfangreiche Erfahrung bei der Integration von noch nicht ausbildungsreifen Jugendlichen. Seit rund 15 Jahren werden beispielsweise Integrationskurse angeboten, in denen junge Menschen für die Ausbildung fit gemacht werden. In dieses Konzept können die Personalabteilungen vor Ort Jugendliche und junge Erwachsene, die nach Deutschland geflohen sind, integrieren. Die Konzerngesellschaften, in denen zusätzliche Arbeitsplätze möglich sind, werden sich in den kommenden Wochen mit Institutionen, Städten und Kommunen zur Frage der Vermittlung von Bewerbern austauschen.
ThyssenKrupp ist ein diversifizierter Industriekonzern mit traditionell hoher Werkstoffkompetenz und einem wachsenden Anteil an Industriegüter- und Dienstleistungsgeschäften. Über 155.000 Mitarbeiter arbeiten in knapp 80 Ländern mit Technologie-Know-how und Leidenschaft an hochwertigen Produkten sowie an intelligenten industriellen Verfahren und Dienstleistungen für nachhaltigen Fortschritt. Die Qualifikation und das Engagement unserer Mitarbeiter sind die Basis für unseren Erfolg. ThyssenKrupp erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von rund 41 Mrd €.

Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir in den Anwendungsfeldern Mechanik, Anlagenbau und Werkstoffe wettbewerbsfähige Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft. Mit unserer Ingenieurkompetenz ermöglichen wir unseren Kunden, Vorteile im weltweiten Wettbewerb zu erzielen sowie innovative Produkte wirtschaftlich und ressourcenschonend herzustellen. Technischer Fortschritt und Innovationen sind für uns Schlüsselfaktoren, um mit der Verbundkraft des Konzerns den aktuellen und zukünftigen Kunden- und Marktbedürfnissen global zu folgen, auf den Zukunftsmärkten zu wachsen sowie hohe und stabile Ergebnis-, Cash- und Wertbeiträge zu erwirtschaften.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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