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07.09.2010 | Siemens will erstes Industrieunternehmen mit umweltfreundlicher Lieferkette werden

Siemens prüft derzeit rund 300 seiner weltweit wichtigsten Standorte in puncto Umweltschutz und Energieverbrauch, um die Energie- und CO2-Effizienz um 20 Prozent bis Ende 2011 zu verbessern. Den grünen Check will das Unternehmen nun auch seinen Lieferanten anbieten. Diese sollen in den nächsten zwei Jahren ihre Unternehmen ebenfalls auf Energie- und Umwelteffizienz hin überprüfen. "Wir wollen das weltweit erste Industrieunternehmen mit einer durchgehend umweltfreundlichen Lieferkette werden", sagte Barbara Kux, Mitglied des Siemens-Vorstands und Chief Sustainability Officer. Allein bei den 1.000 wichtigsten Lieferanten des Unternehmens lassen sich voraussichtlich pro Jahr der CO2-Ausstoß um 1,5 Millionen Tonnen vermindern und die Energiekosten um etwa 170 Millionen Euro senken.

Mit den rund 1.000 Lieferanten arbeitet Siemens besonders eng zusammen. Sie wurden ausgewählt wegen ihres hohen Einkaufsvolumens und besonders energieintensiver Produktionsprozesse. Sie können daher besonders dazu beitragen, den Energieverbrauch in der gesamten Lieferkette von Siemens nachhaltig zu senken. Die 80 größten Zulieferer unter ihnen sollen sich einem etwa einwöchigen Umwelt- und Energiecheck durch Siemens-Experten unterziehen. Weitere circa 80 Lieferanten durchlaufen eine bis zu dreitägige Prüfung - ebenfalls mit Beteiligung von Siemens-Fachleuten. Mehr als 800 Anbieter sollen den Check in Eigenregie und web-basiert absolvieren. Die übrigen Lieferanten können demnächst online einen reduzierten Umweltcheck für Ihr Unternehmen durchführen.

Zwölf Lieferanten wurden bereits geprüft. Bei allen ergaben sich Möglichkeiten, die Kosten zu senken: Je nach Größe der Produktionsstätte lagen potenzielle Einsparungen beim Energie- und Ressourcenverbrauch bei durchschnittlich fast 15 Prozent.

Weiterführende Informationen: www.siemens.com/nachhaltigkeit

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