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22.09.2015 | Siemens will bis 2030 klimaneutral sein

  • Halbierung der CO2-Emissionen bereits bis 2020 geplant
  • Investition von 100 Millionen Euro in Verbesserung der Energieeffizienz
  • Jährliche Einsparungen von 20 Millionen Euro erwartet

 

Siemens strebt als erster großer Industriekonzern weltweit bis zum Jahr 2030 eine neutrale CO2-Bilanz an. Bereits bis 2020 ist eine Halbierung der Kohlendioxid-Emissionen geplant, die derzeit rund 2,2 Millionen Tonnen jährlich betragen. Um dies zu erreichen, investiert das Unternehmen innerhalb der nächsten drei Jahre 100 Millionen Euro in die Verbesserung der Energiebilanz von firmeneigenen Produktionsstätten und Gebäuden.

Dabei kommen innovative Technologien wie zum Beispiel Energiemanagement-Systeme, die Automatisierung von Gebäuden und Produktionsprozessen sowie energieeffiziente Antriebssysteme in der Produktion zum Einsatz. Mit Hilfe dieser Investitionen plant Siemens, seine Energiekosten jährlich um 20 Millionen Euro zu reduzieren. "Die Reduktion unseres CO2-Ausstoßes ist nicht einfach nur Ausdruck unseres Verantwortungsbewusstseins, sondern auch ein gutes Geschäft", sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG.

Daneben setzt Siemens drei weitere Hebel ein, um seinen CO2-Ausstoß auf lange Sicht zu verringern: Der verstärkte Einsatz von dezentralen Energiesystemen in den eigenen Produktionsstätten und Bürogebäuden optimiert die Energiekosten. Im weltweiten Fuhrpark setzt Siemens systematisch auf schadstoffarme Fahrzeuge und Konzepte für E-Mobilität. Den eigenen Strom will das Unternehmen künftig vermehrt aus CO2-armen beziehungsweise -freien Energiequellen, wie Gas und Wind beziehen und somit einen sauberen Energiemix erzielen.

Siemens startet mit dem Programm zur Reduzierung der CO2- Emissionen bereits im kommenden Geschäftsjahr: Rund 40 Millionen Euro werden an 15 verschiedenen Produktionsstandorten weltweit zur Verbesserung der Energieeffizienz investiert. Ein wichtiger Schritt dabei ist der Umzug in die neue Unternehmenszentrale in München. Das Gebäude soll den höchsten Standard für umweltfreundliches, ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen erfüllen.

Die Technologien rund um die Themen Energieeffizienz und CO2-Reduktion sind im Siemens Umweltportfolio gebündelt. Im Geschäftsjahr 2014 generierte das Umweltportfolio 33 Milliarden Umsatz. Dies entspricht 46 Prozent des Gesamtumsatzes von Siemens. Mithilfe von Siemens-Lösungen gelang es den Kunden des Unternehmens, ihre CO2-Emissionen um 428 Millionen Tonnen CO2 zu reduzieren. Dies entspricht der Hälfte der gesamten Kohlendioxid-Emissionen von Deutschland.

Weitere Informationen zum Thema finden sie hier.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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