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24.09.2014 | SAP-Software hilft dem Global Fund bei der Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria in Afrika

Die SAP unterstützt mit ihrer Software den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose (TB) und Malaria. Der 2002 gegründete Fonds sammelt weltweit Gelder zur Finanzierung von Maßnahmen im Kampf gegen diese drei Krankheiten. Die Software der SAP soll dem Fonds helfen zu überblicken, wohin die von ihm verwalteten Spendengelder fließen und wie sie für die Prävention und Therapie dieser Krankheiten eingesetzt werden. Neben der Analysesoftware hat der Fonds in den vergangenen vier Jahren auch Geldspenden von SAP in Höhe von 4 Millionen US-Dollar erhalten. Die Geldspenden flossen an den Fonds über die Partnerschaft der SAP mit der Organisation (RED), die Produkte der SAP vermarktet und einen Teil des Gewinns an den Global Fund abführt. Darüber hinaus ist die SAP Gründungsmitglied eines Innovationsbündnisses für den Fonds, in dem führende Unternehmen und Institutionen ihr Know-how einbringen, um ihn bei der Logistik und Aufklärungsmaßnahmen zu unterstützen.

„SAP will Unternehmen und Organisationen helfen, komplexe Dinge zu vereinfachen, damit sie mehr erreichen können – und es gibt nichts Komplizierteres als den weltweiten Kampf gegen hartnäckige und tödliche Krankheiten“, sagte Simon Paris, der den Bereich Industry Cloud bei SAP verantwortet. „Mit unseren technologischen Innovationen und unserer Führungsrolle können wir dem Global Fund helfen, seine Aktivitäten auszubauen und effektiver zu werden. Die Partnerschaft zeigt, wie Technologie das Gesundheitswesen revolutionieren und dazu beitragen kann, Leben zu retten.“  

Der Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria ist eine globale Initiative von öffentlichen und privaten Geldgebern, die Organisationen in 140 Ländern in ihrem Kampf gegen diese Krankheiten finanziell unterstützt. 2013 stellte der Fonds 3,9 Milliarden US-Dollar für die Bekämpfung von AIDS in Afrika zur Verfügung, um eine nachhaltige Finanzierung der entsprechenden Maßnahmen zu gewährleisten. Ein Teil dieses Geldes stammte von Unternehmen der Privatwirtschaft, das über (RED) gesammelt wurde. Neben ihren Finanzspenden wollte die SAP ihr Engagement für den Fonds weiter ausbauen und die Organisation auch mit ihrer Software unterstützen. Analyselösungen von SAP helfen dem Global Funds nun bei der Verwaltung der Spendengelder. Die Dashboards stellen die wichtigsten Kennzahlen über Hilfsmaßnahmen und Finanzen in grafischer Form dar und sorgen somit für mehr Transparenz über die Aktivitäten des Fonds.

Der Einsatz der Dashboards ist wie folgt vorgesehen: Länderkoordinatoren für den Global Fund werden entscheiden, welche Organisationen Finanzmittel erhalten und Ziele für ihre Region festlegen. Mit den Dashboards lässt sich direkt abrufen, wie viel Geld ausgegeben wurde. Eine Detailsicht zeigt, welche Gruppen genau unterstützt wurden und wie viele Empfänger welche Beträge erhalten haben. Auch ein Abgleich der Finanzdaten mit wichtigen Zielen ist möglich: So lässt sich beispielsweise ermitteln, inwieweit ein ausreichender Bestand an bestimmten Medikamenten oder anderen Hilfsmitteln sichergestellt wird oder wie effektiv die antiretrovirale Therapie (AR) eingesetzt wird, um die Virusvermehrung bei HIV-positiven Patienten zu verlangsamen.

Die Testphase für die Dashboards begann im Februar 2014. Inzwischen sind sie in sechs Ländern im Einsatz: Elfenbeinküste, Senegal, Dominikanische Republik, Laos, Uganda und Südafrika. Die Einführung in weiteren Ländern wird derzeit geprüft.

Darüber hinaus hat der Global Fund ein Innovationsbündnis initiiert, dem führende Unternehmen der Privatwirtschaft aus unterschiedlichen Branchen sowie Hochschuleinrichtungen und Stiftungen angehören. Die SAP ist Gründungsmitglied dieses Bündnisses und federführend am Start dieser branchenübergreifenden Initiative beteiligt. Die einzelnen Bündnismitglieder werden ihr jeweiliges Fachwissen einbringen und gemeinsam die wichtigen Aufgaben des Global Funds unterstützen.

„Wir möchten der SAP für ihre großartige Unterstützung und Kooperation im Kampf gegen AIDS, TB und Malaria danken“, sagte Mark Dybul, Executive Director von The Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria. „Wir freuen uns sehr über das Innovationsbündnis und das Treffen mit führenden deutschen Unternehmen und Regierungsvertretern diese Woche in Berlin. Die SAP hat erneut ihre globale Vorreiterrolle bei der Entwicklung innovativer Lösungen bewiesen, die der Gesundheit von Menschen weltweit zugute kommen.“

Als erstes Thema wird sich das Bündnis mit dem Logistikmanagement des Global Fund befassen. Angestrebt wird eine ganzheitliche Lösung für die komplexe Steuerung des Angebots und Bedarfs an Arzneimitteln. Ziel ist es, mit der Technologie von SAP und dem Know-how anderer Unternehmen aus Branchen wie dem Transportwesen und der Versicherungsindustrie eine Methode zu erarbeiten, die eine effektivere Lieferung und Verteilung von medizinischen Präparaten gewährleistet. So soll beispielsweise sichergestellt werden, dass Patienten Medikamente erhalten, bevor das Verfallsdatum erreicht ist.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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