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23.11.2011 | RWE verleiht Arbeitsschutzpreis an Partnerfirmen: Innovative Konzepte erhöhen Sicherheit

  • Unternehmen für Gerüstbau aus Bergheim belegt ersten Platz und gewinnt Elektro-Transporter
  • Auszeichnung mit Preisen im Wert von 50.000 Euro

Erstmalig hat RWE dieses Jahr Partnerfirmen aufgerufen, ihre Ideen zum Thema Arbeitsschutz einzureichen. Die zehn besten Vorschläge wurden gestern im Rahmen des RWE Lieferantentages in Essen ausgezeichnet.Insgesamt hat RWE Preise im Gesamtwert von rund 50.000 Euro für die innovativsten Arbeitsschutzideen vergeben. RWE Personalvorstand, Alwin Fitting, der die Aktion als Schirmherr unterstützt: „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz haben bei RWE oberste Priorität. Die Ideen unserer Partnerfirmen sind für uns ein zusätzliches und wichtiges Instrument, um das gegenseitige Verständnis bei diesem Thema weiter zu stärken – und letztlich gemeinsam noch sicherer zu werden. Genau diesen Anspruch erfüllen die prämierten Konzepte.“

Den ersten Platz beim RWE Arbeitsschutzpreis 2011 für Partnerfirmen belegte die Bergheimer Firma Hans Eichner Individueller Gerüstbau GmbH. Inhaber Eichner entwickelte zusammen mit seinem Team und RWE-Mitarbeitern eine Methode, um die Stabilität der einzelnen Elemente von Hängegerüsten zu optimieren. Dadurch kann die Sicherheit der Mitarbeiter, die häufig in schwindelerregenden Höhen auf Gerüsten arbeiten, weiter verbessert werden. Die neue Technik kommt bereits im Kraftwerk Niederaußem zum Einsatz. Gewinner Hans Eichner erhielt für ein Jahr einen modernen Elektrotransporter für seine Firma – eine echte Chance zu testen, ob Strom statt Benzin eine dauerhafte Lösung ist.

Die Firma asecos GmbH aus Gründau belegte den zweiten Platz. Das Team hat eine Idee zur Überprüfung von Sicherheitsschränken umgesetzt, in denen brennbare Stoffe wie zum Beispiel Kaltreiniger aufbewahrt werden. Während der jährlichen Wartung erfolgt nun ein Informationsaustausch zwischen den Mitarbeitern vor Ort, der dazu führt, dass alle Beteiligten stets über das neueste Know-how verfügen. Dieses Verfahren wird erfolgreich deutschlandweit in den Konzernbetrieben angewandt. Mit einem so genannten SOS-Phone holte die Essener Westdeutsche Wach- und Schutzdienst Fritz Kötter GmbH & Co. KG den dritten Platz. Eingesetzt wird die flexibel umstellbare Notrufsäule bisher auf der BoA 2&3-Kraftwerksbaustelle in Neurath. Die Methode stellt die schnelle Erstversorgung und zuverlässige Kommunikation mit allen Rettungskräften sicher.

Auszeichnungen für die Plätze vier bis zehn erhielten die Firmen ALGECO GmbH aus Kehl, Bernhard Rössle Garten- und Landschaftsbau aus Donauwörth, Brüninghoff GmbH & Co. KG aus Heiden, ID Intermontage Deutschland Unternehmergesellschaft hb aus Plaidt, Irlen GmbH aus Düren, Lobbe Industrieservice GmbH & Co. KG aus Iserlohn und Ober-Bloibaum GmbH aus Bremen. Die Plätze zwei bis zehn stattete RWE mit SmartHome, der Lösung für mehr Energieeffizienz, aus.

Insgesamt haben mehr als 150 Unternehmen Konzepte eingereicht. Die Preisträger wurden von einer unabhängigen Jury ausgezeichnet, darunter der renommierte Arbeitsschutzexperte Prof. Dr. Ralf Pieper der Universität Wuppertal sowie die Präventionsleiter der Berufsgenossenschaften Georg Haug, BG ETEM und Lambert Jülich, BG RCI. „Die zahlreichen Bewerbungen und die innovativen Konzepte, die unsere Partnerfirmen entwickelt haben, zeigen, dass sich die Unternehmen intensiv mit den RWE-Arbeitsschutzregeln auseinander setzen. Wichtig ist uns, dass wir den Unternehmen dabei ermöglichen, ihre eigenen Ideen mit einzubringen. Diesen Ansatz wollen wir weiter fördern“, so Harald Gröner, Leiter Arbeitsschutz bei der Preisverleihung der RWE am Dienstag in Essen. Bundesweit vergab der Energiekonzern im Jahr 2010 Aufträge im Wert von knapp 6,1 Milliarden Euro an Partnerfirmen. Um die Sicherheit und Gesundheit bei den Partnerfirmen und bei RWE stetig zu optimieren, hat RWE in den vergangen drei Jahren einen zweistelligen Millionen Euro Betrag investiert. Eine Vielzahl von Maßnahmen wurde umgesetzt, um Mitarbeiter von Partnerfirmen und von RWE im Arbeitsschutz mitzunehmen und zu motivieren. Beispielsweise werden die Mitarbeiter in ihrer Landessprache an Terminals zum Arbeitsschutz eingewiesen. Das Ergebnis der Bemühungen kann sich sehen lassen: Die Zahl der Unfälle, die zu einer Ausfallzeit von mehr als einem Tag führten, ist auf den Großbaustellen von RWE sehr gering. Die so genannte LTIF-Quote, liegt unter 3 und damit weit unter Branchendurchschnitt. Zum Vergleich: Der LTIF-Wert in der Baubranche liegt bei circa 80.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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