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10.09.2014 | Produktportfolio der BASF unter Nachhaltigkeitsaspekten bewertet

Um ihre Kunden noch besser dabei zu unterstützen, wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Aspekte zu vereinen, hat BASF ein neues Verfahren zur Steuerung ihres Portfolios anhand von Nachhaltigkeitskriterien entwickelt. Die rund 50.000 relevanten Produktanwendungen ihres Portfolios, die einen Umsatz von 56 Milliarden € ausmachen, werden mit der Methode „Sustainable Solution Steering“ systematisch auf Nachhaltigkeitsaspekte untersucht und bewertet. Der Vorteil: Das extern validierte Verfahren erlaubt es, den Beitrag der Produkte zur Nachhaltigkeit in den verschiedenen Märkten und Industrien zu messen und durch gezielte Maßnahmen zu erhöhen.

Während der vergangenen drei Jahre hat BASF bereits mehr als 80 % ihres Portfolios von rund 50.000 spezifischen Produktanwendungen analysiert. Zum Beispiel wird erhoben, welchen Beitrag ein Produkt zu Kosteneffizienz, Ressourcenschonung sowie zu Gesundheit und Sicherheit leistet. Die konkreten Nachhaltigkeitsbedürfnisse der verschiedenen Kundenindustrien werden dabei ebenso einbezogen wie regionale Unterschiede. Anschließend geht es darum zu bewerten, inwiefern die Lösungen von BASF diesen Bedürfnissen entsprechen.

Anhand der bisherigen Ergebnisse wurden die analysierten Produktanwendungen in vier Kategorien eingeteilt:

  •  Accelerator leisten einen besonderen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette. 22 % der analysierten Produkte (nach Umsatz) sind in dieser Kategorie.
  •  Performer sind Lösungen, die Standard-Anforderungen des Marktes hinsichtlich Nachhaltigkeit voll und ganz erfüllen. Etwa 73 % gehören zu dieser Kategorie.
  •  Für Transitioner wurden spezifische Nachhaltigkeitsherausforde­rungen erkannt und konkrete Aktionspläne definiert. Diese Handlungsempfehlungen werden bereits umgesetzt. Rund 4,5 % der analysierten Produkte fallen in diese Kategorie.
  •  Anwendungen, die maßgebliche Nachhaltigkeitskriterien nicht ausreichend erfüllen, werden alsChallenged bezeichnet. Für diese Produkte entwickelt BASF Aktionspläne, um verbesserte Lösungen zu finden. Das gilt derzeit für 0,5 %.

Ziel des Sustainable Solution Steering ist es, den Anteil an Accelerator-Lösungen langfristig zu erhöhen, um so die Nachhaltigkeitsleistung der BASF und ihrer Kunden weiter zu verbessern. Das Produktportfolio wird daher kontinuierlich überprüft, wobei sich auch die Zuordnung von Lösungen zu den vier Kategorien ändern kann – zum Beispiel aufgrund veränderter Anforderungen des Markts oder neuer gesetzlicher Bestimmungen.

Bis Ende 2014 wird die Analyse des gesamten Produktportfolios erfolgen. Mit der neuen Methode setzt BASF ihre „We create chemistry“-Strategie weiter um. „Die Vereinbarkeit von wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Anforderungen wird für unsere Kunden immer wichtiger. Wir sehen in dieser Entwicklung Geschäftschancen für BASF, die wir gezielt nutzen wollen. Das haben wir auch in unserem Unternehmenszweck ‚We create chemistry for a sustainable future‘ verankert. Indem wir jetzt unser gesamtes Portfolio anhand von Nachhaltigkeitsaspekten analysieren und besonders nachhaltige Lösungen systematisch ausbauen, unterstreichen wir diesen Anspruch“, sagt Dr. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender der BASF.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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