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10.07.2012 | Neuer Index für Lebensmittelsicherheit: DuPont fördert neuartiges, interaktives Messinstrument und ruft zur engen Zusammenarbeit gegen den Hunger auf

Im Rahmen der Einführung des neuen globalen Index für Lebensmittelsicherheit (Global Food Security Index – FSI) hat DuPont CEO Ellen Kullman die Bedeutung  eines gemeinsamen Messsinstruments für Lebensmittelsicherheit hervorgehoben. „Die Erfahrung lehrt uns, dass Dinge erst dann vorangetrieben werden, wenn sie messbar sind“, so Kullman. Um die weltweite Lebensmittelsicherheit zu erhöhen, hatte DuPont die Entwicklung des Index bei der Intelligence Unit des Magazins The Economist (EIU) in Auftrag gegeben.

„In den vielen Gesprächen mit Regierungsbehörden, Nicht-Regierungsorganisationen und Landwirtschaftsverbänden rund um den Globus haben wir festgestellt, dass wir zwar alle dasselbe Ziel für Lebensmittelsicherheit verfolgen, aber dabei keine gemeinsame Sprache sprechen. Um die Grundursache für weltweiten Hunger wirklich anzugehen, müssen wir alle gemeinsam Lösungen für Erschwinglichkeit, Verfügbarkeit, Nährstoffgehalt und Sicherheit von Lebensmitteln finden“, so Kullman weiter. „Es werden viele Milliarden in die Lebensmittelsicherheit  investiert. Aber bis heute hatten wir kein umfassendes globales Messinstrument, das die Wirksamkeit dieser Investitionen und der lokalen Kooperationen in dem Bereich abbilden kann.” Der neue FSI bildet die grundlegenden Faktoren für Lebensmittelunsicherheit in 105 Ländern ab und veranschaulicht alle Bereiche, die verbessert und reformiert werden müssen.

Wie die jüngsten Gespräche und Debatten während der G8- und G20-Gipfel gezeigt haben, zählt die weltweite Lebensmittelsicherheit zu den Hauptanliegen vieler Regierungen. Beispielsweise beweist die neue Allianz für Lebensicherheit und Ernährung (New Alliance for Food Security and Nutrition), die während des G8-Gipfels in Camp David im Mai vorgestellt wurde, das gemeinsame Verantwortungsbewusstsein der G8-Mitglieder, afrikanischer Spitzenpolitiker, der Wirtschaft und vieler Nicht-Regierungsorganisationen für eine umfassende Lebensmittelsicherheit. Nichtsdestotrotz fehlte bis heute ein präzises Werkzeug, das die Wirksamkeit und die Verantwortlichkeit dieser Maßnahmen abbildet – die Grundlage für die intensive Zusammenarbeit zwischen DuPont und EIU zur Entwicklung des FSI.

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Index künftig dabei helfen wird, Zusammenarbeit zu fördern, bessere Entscheidungen zu treffen und notwendige Aktivitäten für die Welternährung anzustoßen”, erklärt Kullman. „All unsere Anstrengungen müssen darauf zielen, Lösungen bereitzustellen. Dazu benötigen wir ein Werkzeug, das sowohl die Entscheidungsfindung als auch eine gemeinsame Sprache unterstützt.”

Die EIU hat den Index mit Hilfe von führenden internationalen Experten entwickelt, die sowohl Input für die Maßeinheiten des komplexen Themas Lebensmittelsicherheit geliefert als auch beim Design des Index beraten haben.“ 

„Der Index misst den Grad der Lebensmittelsicherheit auf Basis der Beantwortung einer zentralen Fragestellung:  Wie leicht haben die Menschen in jedem Land Zugang zu ausreichenden Mengen von sicheren, hochwertigen und erschwinglichen Lebensmitteln“, erklärt Leo Abruzzese, Economist Intelligence Unit Global Forecasting Director. „Aufgrund unseres umfangreichen Modellansatzes sind wir davon überzeugt, dass der Index Führungskräften dabei helfen wird, auf Worte auch Taten folgen zu lassen.“

Öffentlich zugängliches Resultat intensiver Zusammenarbeit
Der interaktive Index für Lebensmittelsicherheit ist im Internet unter www.foodsecurityindex.eiu.com öffentlich zugänglich. Zu den wesentlichen Funktionen zählen:

  • Analyse der grundlegenden Ermittlungsergebnisse
  • Definition von 25 weltweiten Indikatoren, die spezifische Aspekte von Erschwinglichkeit, Zugang, Verfügbarkeit, Nährstoffgehalt und Sicherheit von Lebensmitteln messen
  • Interaktive Heatmap mit Gesamtbewertungen und detaillierten Einzelergebnissen je Kategorie
  • Einstellbare Gewichtungen zur Szenarienplanung
  • Simultanvergleich von verschiedenen Ländern und  Ergebnisauswertung nach Indikatoren
  • Detailseiten nach Ländern mit weiterführenden Informationen

Darüber hinaus wird künftig auch noch die einzigartge Funktion zur Verfügung stehen, mit der der Einfluss von sich ändernden Preisen auf die Lebensmittelsicherheit in jedem einzelnen Land gemessen werden kann.

DuPont und die EIU haben heute vier Dialogforen zur Lebensmittelsicherheit in Belgien, den USA, Südafrika und Brasilien veranstaltet. Zu den Teilnehmern zählten Führungskräfte aus dem öffentlichen und dem privaten Sektor.

Weitere Informationen zu der Selbstverpflichtung von DuPont für mehr Lebensmittelsicherheit unter foodsecurity.dupont.com und bei Twitter unter #foodsecurity.

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