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23.06.2014 | Neue Ausgabe des KPMG-Handbuchs zur Nachhaltigkeitsberichterstattung erschienen

Nach zwei Jahren ist es wieder soweit: Das KPMG Handbuch für Nachhaltigkeitsberichterstattung erscheint in neuer Auflage. Die Ergebnisse sind eindeutig: Die Debatte, ob ein Unternehmen berichten soll oder nicht, ist vorbei. Das zeigt der hohe Anteil der Berichterstatter in Deutschland.

Unternehmen in Deutschland und weltweit haben bereits beeindruckend dargestellt, dass ihr Nachhaltigkeitsmanagement und ihre Unternehmensperformance eng miteinander verbunden sind und Transparenz ein wesentliches Mittel einer performance- und wertorientierten Unternehmenskommunikation ist. Die Entwicklung der Berichterstattung ist noch lange nicht am Ende. GRI G4, das neue Framework zum Integrated Reporting, und nicht zuletzt die Regulierung der Europäischen Union zur Berichtspflicht über nicht-finanzielle Indikatoren setzen dazu die entsprechenden Rahmenbedingungen. Daher sollten Sie rechtzeitig mit der Weiterentwicklung der Berichtsstrukturen beginnen.

Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von Nachhaltigkeit bleibt das klare Engagement des Vorstands, denn nur so kann integriertes Denken ohne Schranken betrieben werden und eine konsequente Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie in eine nachhaltige Unternehmensstrategie erfolgen.

Seit 2011 ist die Zahl der Berichterstatter erneut angestiegen. 94 der 100 umsatzstärksten Unternehmen (N100) in Deutschland veröffentlichen Informationen zu Nachhaltigkeit, davon mehr als zwei Drittel in Form einer systematischen Nachhaltigkeitsberichterstattung. D.h. unter Anwendung eines etablierten externen Berichtsstandards, einer methodischen Auswahl von Berichtsinhalten einschließlich der Beschreibung von Managementansätzen und Leistungsindikatoren sowie der Erläuterung der Fortschrittserzielung.

Das am häufigsten verwendete Format ist weiterhin der klassische separate Nachhaltigkeitsbericht – sei es als Druckdokument, PDF oder Onlineportal. Nur 2 der N100 berichten bereits in integrierter Form.

75% der Berichte beruhen auf dem GRI-Leitfaden, dem weltweiten de-facto-Standard für Nachhaltigkeitsbericht. Auch der Anteil der geprüften Berichte ist seit 2011 deutlich auf 46% gestiegen. Bei den DAX 30 beträgt er bereits 69% Prozent, was auch über dem internationalen Durchschnitt liegt. Die Prüfung mit begrenzter Sicherheit (Limited Assurance) auf ausgewählte Indikatoren oder Kapitel bleibt die am häufigsten beauftragte Prüfungsart. Wirtschaftsprüfungsgesellschaften sind die führenden Assurance-Provider.

Das Handbuch mit zahlreichen weiteren Statistiken finden Sie hier zum Download.

 

SAVE THE DATE: „Brauchen wir in Deutschland den integrierten Bericht?“ – 16. September 2014, Frankfurt

Die integrierte Berichterstattung gewinnt international zunehmend an Bedeutung. Künftig soll es nur noch einen einzigen Bericht geben, der finanzielle sowie nicht-finanzielle Unternehmensinformationen miteinander verknüpft. Doch brauchen wir in Deutschland den integrierten Bericht überhaupt? Bei der KPMG-Veranstaltung betrachten hochrangige Referenten die Entwicklung der integrierten Berichterstattung in Deutschland vor dem Hintergrund des Deutschen Rechnungslegungsstandards für den Lagebericht (DRS 20). Die Veranstaltung findet statt am Dienstag den 16. September 2014, von 14.00 bis 18.00 Uhr in den Geschäftsräumen von KPMG in Frankfurt am Main. Wenn Sie eine Einladung erhalten möchten, wenden Sie sich gerne an Cheréen Semrau

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Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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