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27.02.2015 | "Nachhaltig denken, erfolgreich lenken" / Deloitte zeichnet nordrhein-westfälische Unternehmen mit dem "Axia-Award 2014" für Unternehmenssteuerung aus

Deloitte ehrte gestern im InterContinental, Düsseldorf, vier Mittelständler aus der Region Nordrhein-Westfalen mit dem "Axia-Award 2014": die Gewinner des Wettbewerbs um nachhaltige Sicherung der Mitarbeiter und Gesellschafterstruktur, der Finanzierung und des Markenimages. Das Grußwort sprach Schirmherr Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen. Oliver Kahn hielt die Dinner Speech. Die Preisträger sind der Stahlproduktanbieter C.D. Wälzholz, der Industriesteckverbinder-Produzent HARTING, der Treppenlift-Spezialist Lifta sowie der Hygienepapierproduzent WEPA. Dr. Tom A. Rüsen, geschäftsführender Direktor des Wittener Instituts für Familienunternehmen, stellte die begleitende Studie "Nachhaltig denken, erfolgreich lenken" vor. Die Veranstaltung in Düsseldorf war die letzte Preisverleihung des in drei Regionen ausgelobten Axia-Awards.

"Die diesjährigen Sieger des Axia-Awards zeigen, dass Durchhaltevermögen, schlaues Innovationsmanagement und geschickte Kunden- und Mitarbeiterbindung langfristig zu Erfolg führen können", erklärte Lutz Meyer, Partner bei Deloitte.

Aufwendiges Bewerbungsverfahren

"Axia" ist altgriechisch für "Wert", bedeutet aber auch "Fähigkeit" und "Erfolg". Diese drei Aspekte verbinden einen wichtigen Teil der Arbeit und Herausforderung mittelständischer Unternehmen. Berater von Deloitte untersuchten die Betriebe zunächst mithilfe eines Fragebogens, dann führten sie persönliche Gespräche mit den Bewerbern. Die Jury unter Vorsitz von Arndt G. Kirchhoff, BDI/BDA Mittelstandsausschuss, setzte sich zusammen aus Prof. Dr. Marcel Hülsbeck, Wittener Institut für Familienunternehmen, Dr. Tom A. Rüsen, Wittener Institut für Familienunternehmen, Lutz Meyer, Deloitte, Ulrich Harnacke, Deloitte, sowie Anja Müller, Handelsblatt.

C.D. Wälzholz KG, Hagen

Der Stahlproduktanbieter C.D. Wälzholz beeindruckt durch seine Maßnahmen zur Unternehmenssicherung: Durch die Einbringung der Kommanditeinlagen der Gesellschafter in Familienstiftungen stellt die jeweilige Geschäftsleitung sicher, dass die Unternehmensinteressen generationsübergreifend gewahrt werden. Eine stringente Ausschüttungspolitik sorgt für eine nachhaltige Unternehmensfinanzierung. Seine Führungskräfte bindet das Unternehmen unter anderem durch große Verantwortungs- und Entscheidungsfreiräume langfristig.

HARTING Deutschland GmbH & Co. KG, Espelkamp

Der Industriesteckverbinder-Produzent erfüllt alle drei Wettbewerbskategorien. Um schon früh naturwissenschaftlich-technische Fachkräfte zu fördern, kooperiert das Unternehmen eng mit Schulen und Hochschulen. HARTINGs hohe Eigenkapitalquote ermöglicht nahezu eine Kreditgeberunabhängigkeit. Die Firma ist bekannt für hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation: Unter dem Motto "Nicht die Billigsten - aber die Besten" erweitert das Unternehmen stets den Kundennutzen, um seine Vision auch in Zukunft erfolgreich umsetzen zu können.

Lifta GmbH, Köln

Der Treppenlift-Spezialist überzeugt vor allem durch eine konsequente, auf die Zielgruppe abgestimmte und nachhaltige Markenimagestrategie. Das Unternehmen erreicht seine Kunden über alle Medienkanäle - von Print- über Online- bis TV-Werbung. Neben der direkten Kundenansprache arbeitet Lifta intensiv daran, die gesellschaftliche Akzeptanz für Treppenlifte zu steigern. Das Mitarbeiterbewusstsein für Kundenbedürfnisse wird bei regelmäßigen Kundenevents gestärkt.

WEPA Hygieneprodukte GmbH, Arnsberg

Der Hygienepapierproduzent hatte sich mit der Strategie "Wachsen statt weichen" ambitionierte Ziele gesetzt und deren Finanzierung auch turbulenten Zeiten angepasst. Damit konnten die drei verantwortlichen Familienstämme den Fortbestand von WEPA als Familienunternehmen sichern. Zudem hat die Firma eine Markt- und Finanzierungssituation in der Hygienepapierbranche geschaffen, aus der heraus strategische Ziele auch zukünftig weiterverfolgt werden können.

"Ich freue mich, dass im Rahmen dieser Veranstaltung vier mittelständische Unternehmen ausgezeichnet werden, die im Hinblick auf nachhaltige Unternehmensentwicklung und Innovationsbereitschaft als Vorbild dienen können", erklärte Prof. Dr. Tom A. Rüsen, Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) der Universität Witten/Herdecke.

Bilder

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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