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24.05.2017 | Marke Volkswagen will Umweltauswirkungen der Produktion bis 2025 fast halbieren

Die Marke Volkswagen setzt sich ein neues, anspruchsvolles Ziel für die Umweltentlastung in der Produktion. Bis 2025 sollen Fahrzeuge und Komponententeile insgesamt 45 Prozent umweltverträglicher gebaut werden als in 2010, dem Referenzjahr des laufenden Umweltprogramms Think Blue. Factory. Das kündigte Thomas Ulbrich, Vorstand Produktion und Logistik, an: „Wir haben das Ziel, unsere Fahrzeuge bis 2018 insgesamt 25 Prozent nachhaltiger zu produzieren, vorzeitig erreicht. Deshalb nehmen wir uns weitere 20 Prozent Umweltentlastung bis 2025 vor. Damit sind wir auf dem Weg zur ressourcenoptimalen Fabrik an allen Standorten der Marke."

Volkswagen hatte mit Think Blue. Factory. das erste ganzheitliche Programm für eine ökologisch nachhaltige Produktion ins Leben gerufen. Seitdem wurden weltweit 5.300 Maßnahmen zur Verringerung von Emissionen und effizienterer Nutzung von Ressourcen umgesetzt. So wurden 16 bestehende Lackierereien optimiert, der Grundenergiebedarf der Fabriken in produktionsfreien Zeiten sank im Schnitt um 15 Prozent. Acht internationale Standorte beziehen seit dem Start des Programms bereits Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energiequellen. Das Umweltprogramm hat durch geringere Verbräuche innerhalb von sechs Jahren insgesamt mehr als 130 Millionen Euro gespart.

Thomas Ulbrich: „Wir setzen uns auch deshalb neue und höhere Ziele, weil die Mannschaft sich mit unserem Umweltprogramm identifiziert und großartig mitzieht. Das Zusammenspiel aus guten Ideen der Mitarbeiter, gezielten Investitionen in neueste Umwelttechnologien und der Begeisterung für Prozessoptimierungen sorgt für die Resultate."

Zur Vorgehensweise gehört, dass sich die Volkswagen Standorte im weltweiten Produktionsverbund systematisch über ihre jeweiligen Erfolgsrezepte austauschen und die besten passenden Maßnahmen voneinander übernehmen. Künftig werden unter anderem Druckluftsysteme, Kältenetze und Kühltürme, aber auch Hallenbelüftungstechnik und Beleuchtungssysteme flächendeckend geprüft, um weitere Einsparpotentiale zu realisieren.

Die Marke Volkswagen passt ihre Umweltziele nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ an. Sie richtet sich dabei stärker auf den Klimaschutzvertrag von Paris und die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen aus. Dr. Liendel Chang, Leiter Umwelt Produktion: „Bisher haben wir alle fünf Umweltkennziffern mit jeweils 20 Prozent gleich gewichtet. Das ergab 40 Prozent für die globalen Klimaschutzfaktoren CO2 und Energie und 60 Prozent für die lokalen Umweltschutzfaktoren Wasser, Abfall und Lösemittelemissionen. Künftig fokussieren wir auf 60 Prozent global und 40 Prozent lokal. Damit unterstützen wir die Anforderungen der Staatengemeinschaft."

Think Blue. Factory. wurde international bislang mehr als 30 Mal ausgezeichnet – unter anderem mit dem National Energy Globe als bestes Projekt Deutschlands, dem GreenTec Award für Energieeffizienz und wassersparende Maßnahmen in der Fertigung, sowie dem Sustainovation Award. Per Jahresende 2016 hat Volkswagen im Mittel eine Umweltentlastung von 29,2 Prozent erreicht: Energie -23,5%, CO2 -28,6%, Abfall -58,6%, Wasser -27,5% und Lösemittelemissionen -7,6%. 

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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