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14.09.2015 | Inklusionserklärung für ThyssenKrupp-Konzern geschlossen

  • "ThyssenKrupp bekräftigt Bekenntnis zur Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen"

 

ThyssenKrupp bekennt sich zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen. In einer gemeinsamen Erklärung von Konzernvorstand und Arbeitnehmervertretern verpflichtet sich der Konzern dazu, Menschen mit Behinderungen den Einstieg bei ThyssenKrupp zu erleichtern, sie zu fördern und regelmäßig über die Fortschritte in der Inklusion zu berichten.

„Wir bei ThyssenKrupp schätzen einander. Bei uns sollen alle Mitarbeiter die gleichen Chancen haben. Das ist Teil unserer Unternehmenskultur. In der Inklusionsvereinbarung haben wir diese Werte jetzt bekräftigt und geben einen Rahmen für ihre Umsetzung“, sagte Oliver Burkhard, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der ThyssenKrupp AG, im Rahmen der Konferenz der Schwerbehindertenvertreter am 14. September in Essen. Mit der Erklärung werden konkrete Handlungsfelder wie die Einstellung von Menschen mit Behinderung, die Gestaltung barrierefreier Arbeitsplätze, das Gesundheitsmanagement und insbesondere die Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen mit Behinderungen definiert. Ein koordinierender Arbeitgeberbeauftragter wird künftig regelmäßig an die Vertrauensleute der Schwerbehinderten berichten und im Konfliktfall vermitteln.

„Wir fördern damit die Vielfalt in der Belegschaft. Die Erklärung von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite zur Inklusion unterstreicht nicht nur, dass Vielfalt für ThyssenKrupp ein Wert ist. Sie zeigt auch Mittel und Wege zur Umsetzung von Inklusion in der betrieblichen Praxis“, sagte Udo Petrack, Vorsitzender der Konzernschwerbehindertenvertretung (KSBV).

Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, begrüßt die gemeinsame Erklärung von Vorstand, Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung ausdrücklich: „Die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist für die Landesregierung eines der wichtigsten Themen in den nächsten Jahren. Diese Aufgabe können wir aber nur mit Unterstützung aus allen Teilen der Gesellschaft stemmen. Deshalb ist es ein gutes und vorbildliches Signal, wenn sich ein Großkonzern wie ThyssenKrupp auf den Weg macht: Zum Beispiel mit der gezielten Ausbildung von Menschen mit Behinderungen oder mit der Förderung von Integrationsprojekten. Die ‚Gemeinsame Erklärung‘ zeigt eine hohe Wertschätzung für die Vielfalt. Nun kommt es darauf an, diese mit Leben zu erfüllen – dabei wünsche ich allen Beteiligten guten Erfolg“, sagte Schneider auf der Veranstaltung in Essen.

Am 22. Juni haben der Vorstand, der Konzernbetriebsrat und die Konzernschwerbehindertenvertretung (KSBV) der ThyssenKrupp AG eine gemeinsame Erklärung zur Inklusion im ThyssenKrupp-Konzern für Deutschland unterzeichnet. Im Rahmen der Konferenz der Konzernschwerbehindertenvertreter am 14. September in Essen stellten Udo Petrack und Oliver Burkhard die Erklärung der Politik vor und gaben den Startschuss zur Umsetzung. Inklusion zielt auf die gleichberechtigte Teilhabe und Zugehörigkeit aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. Niemand soll wegen einer Behinderung vom selbstbestimmten Leben ausgeschlossen sein, was das Recht auf Bildung und das Recht auf Arbeit beinhaltet. ThyssenKrupp sieht die Inklusion in der Arbeitswelt, das heißt die selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben, als besondere unternehmerische Verpflichtung an. Derzeit arbeiten in den deutschen Konzernunternehmen rund 3.300 Menschen mit Behinderungen.

ThyssenKrupp ist ein diversifizierter Industriekonzern mit traditionell hoher Werkstoffkompetenz und einem wachsenden Anteil an Industriegüter- und Dienstleistungsgeschäften. Über 155.000 Mitarbeiter arbeiten in knapp 80 Ländern mit Technologie-Know-how und Leidenschaft an hochwertigen Produkten sowie an intelligenten industriellen Verfahren und Dienstleistungen für nachhaltigen Fortschritt. Die Qualifikation und das Engagement unserer Mitarbeiter sind die Basis für unseren Erfolg. ThyssenKrupp erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von rund 41 Mrd €.

Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir in den Anwendungsfeldern Mechanik, Anlagenbau und Werkstoffe wettbewerbsfähige Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft. Mit unserer Ingenieurkompetenz ermöglichen wir unseren Kunden, Vorteile im weltweiten Wettbewerb zu erzielen sowie innovative Produkte wirtschaftlich und ressourcenschonend herzustellen. Technischer Fortschritt und Innovationen sind für uns Schlüsselfaktoren, um mit der Verbundkraft des Konzerns den aktuellen und zukünftigen Kunden- und Marktbedürfnissen global zu folgen, auf den Zukunftsmärkten zu wachsen sowie hohe und stabile Ergebnis-, Cash- und Wertbeiträge zu erwirtschaften.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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