Sie sind hier

24.07.2015 | HeidelbergCement veröffentlicht Konzern-Nachhaltigkeitsbericht

  • Arbeitssicherheit: Unfallhäufigkeit und Unfallschwere reduziert
  • Spezifische Netto-CO2-Emissionen um 21,2% gemindert (Basis: 1990)
  • Klinkerfaktor auf 75,3% gesenkt
  • Erstmalige Berichterstattung nach Standard GRI G4

 

Am heutigen Tag legt HeidelbergCement seinen bisher sechsten Nachhaltigkeitsbericht vor. Der Nachhaltigkeitsbericht 2013/2014 stellt die für HeidelbergCement wichtigen Themen und Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung dar. Darüber hinaus informiert er die Leser über Erfolge und Ziele des unternehmerischen Nachhaltigkeitsmanagements sowie über Maßnahmen in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz, Mitarbeiter und gesellschaftliches Engagement.

 

Nachhaltiges Wirtschaften integraler Bestandteil der Geschäftstätigkeit

„Nachhaltiges Wirtschaften ist eine fundamentale Voraussetzung und ein integraler Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit und deshalb eine zentrale Aufgabe für unsere Führungskräfte vor Ort: Es geht darum, die Auswirkungen auf die lokale Umwelt zu minimieren und Kernkompetenzen so einzusetzen, dass sie der Gesellschaft Nutzen bringen und wirtschaftliche Chancen für das Unternehmen generieren,“ sagte Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender der HeidelbergCement AG. „Mit diesem Bericht machen wir unsere Nachhaltigkeitsleistung und unsere Ziele transparent – und damit nachvollziehbar für unsere Anspruchsgruppen.“

 

Erfolge bei der Arbeitssicherheit und im Klimaschutz

Die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter stehen im Mittelpunkt des HeidelbergCement Nachhaltigkeitsprogramms. Die Zahlen belegen, dass verstärkte Vorbeugungsmaßnahmen und Informationskampagnen wirksam waren. Sowohl die Unfallhäufigkeitsrate wie auch der Unfallschwereindikator konnten im Konzern gesenkt werden.

Beim Klimaschutz konnten ebenfalls Fortschritte verzeichnet werden. So konnten die spezifischen Netto-CO2-Emissionen um 21,2% (Basis: 1990) auf 609,1 kg pro Tonne Zement abgesenkt werden. Auch der Einsatz alternativer Rohstoffe konnte ausgeweitet werde: Der Klinkerfaktor sank auf 75,3%. „Die Kennzahlen zeigen, dass HeidelbergCement in den letzten beiden Geschäftsjahren viel erreicht hat,“ so Scheifele weiter. „Der Klimaschutz wird auch weiterhin im Fokus stehen, und wir werden unsere Forschungs- und Entwicklungskompetenzen einsetzen, um die Emissionen weiter zu senken.“

 

Einbindung von Stakeholdern in die Berichtserstellung

Erstmals wurde mithilfe einer Materialitätsanalyse im Vorfeld der Berichterstellung untersucht, wie relevant verschiedene Nachhaltigkeitsthemen nach Einschätzung mehrerer Stakeholder-Gruppen sowie aus unternehmerischer Sicht für HeidelbergCement sind. Dazu wurde eine Auswahl von 57 der wichtigsten Stakeholder aus verschiedenen Ländern um ihre Einschätzung gebeten. 26 der Befragten beteiligten sich an dieser Umfrage. Dazu gehörten Lieferanten, Investoren, Wissenschaftler sowie Vertreter von Behörden und Nichtregierungs-organisationen (NGOs). Für die interne Bewertung wurden in gleicher Weise rund 50 Vertreter relevanter Geschäftsbereiche aus allen Konzerngebieten befragt. Die Ergebnisse wurden intern diskutiert und spiegeln sich in der Materialitätsmatrix des Nachhaltigkeitsberichts wider.

  

Neuer Berichtsstandard GRI G4

Der heute veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht des HeidelbergCement Konzerns wurde gemäß den Anforderungen des aktuellsten Berichtsstandards G4 der Global Reporting Initiative (GRI) und dessen Option „Core“ erstellt. Er richtet sich sowohl an Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner des Unternehmens als auch an Medien, Nichtregierungsorganisationen, Politik und das gesellschaftliche Umfeld.

Den Bericht, weiterführende Informationen sowie den GRI-Index finden Sie hier.

 

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Sie bekommen in Zukunft unseren Newsletter, neueste econsense-Mitteilungen sowie Informationen zu unseren Veranstaltungen zugesandt. Indem Sie die Anmeldung ausfüllen und auf „Newsletter abonnieren“ klicken, stimmen Sie zu, dass Sie in Zukunft unseren Newsletter erhalten möchten. Sie können sich jederzeit wieder von unserem Verteiler abmelden.