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11.07.2014 | HeidelbergCement und NABU Baden-Württemberg: Erfolge für Biologische Vielfalt und Ökonomie

„Deutschland braucht eine nachhaltigere, naturverträgliche Wirtschaftsweise!“ Unter diesem Motto stand ein Treffen im Nußlocher Steinbruch des Vorstandsvorsitzenden von HeidelbergCement Dr. Bernd Scheifele, NABU-Präsident Olaf Tschimpke und NABU-Landesvorsitzenden Andre Baumann an den Nachhaltigkeitstagen Baden-Württemberg 2014. Im Nußlocher Steinbruch führen der NABU Baden-Württemberg und HeidelbergCement seit Jahren gemeinsam Artenschutzprojekte durch. Tschimpke, Scheifele und Baumann besichtigten den Steinbruch und informierten sich über den Fortschritt der Schutzmaßnahmen für die Gelbbauchunke und andere gefährdete Tierarten.

„Vor uns liegt die große Herausforderung Ressourcenschonung: Zukünftig müssen weniger Rohstoffe abgebaut und diese länger genutzt werden, um weniger Treibhausgase zu produzieren und weniger Fläche zu versiegeln. Gemeinsam können wir auch anderen Unternehmen und Branchen zeigen, dass trotz aller Differenzen zum Weg dorthin eine engere und nichtsdestotrotz kritische Zusammenarbeit von Unternehmen und Umweltverbänden für die Gesellschaft und für beide Seiten hilfreich ist“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

„Wir schätzen die langjährige, pragmatische Zusammenarbeit mit dem NABU Baden-Württemberg hier im Steinbruch Nußloch sehr“, sagte Scheifele. „Die Schonung natürlicher Ressourcen und die Förderung der Biologischen Vielfalt sind zentrale Ziele unseres Nachhaltigkeitsprogramms. Die guten Ergebnisse, die wir zusammen mit dem NABU erzielt haben, sind ein klarer Beleg für die Vereinbarkeit von Rohstoffabbau und Naturschutz.“

Die Schutzmaßnahmen im Nußlocher Steinbruch sind nicht die einzige Zusammenarbeit von NABU Baden-Württemberg und HeidelbergCement. Beispielsweise findet im Steinbruch Gerhausen-Beiningen ein Ganzjahres-Beweidungsprojekt statt, das in dieser Größenordnung einzigartig in Baden-Württemberg ist. „HeidelbergCement hat gezeigt, dass ein naturverträglicherer Abbau von mineralischen Rohstoffen möglich ist und wir freuen uns auf mögliche, neue Gemeinschaftsprojekte“, sagte Baumann.

HeidelbergCement und BirdLife International, der weltweite Dachverband des NABU, haben 2011 erklärt, zum Schutz der Biologischen Vielfalt enger zusammenzuarbeiten. Dabei setzen sie sich insbesondere für die Umsetzung des EU-weiten Schutzgebietsnetzwerks Natura 2000 ein.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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