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16.01.2014 | Handlungsbedarf steigt, um größtes Klimaschutzprojekt der europäischen Luftfahrt zügig zu realisieren – Lufthansa Group aktiv beteiligt

Das größte Klimaschutzprojekt der europäischen Luftfahrt ist die Schaffung eines gemeinsamen Luftraums über Europa. Mit dem so genannten Single European Sky (SES) könnte allein Lufthansa jedes Jahr ihren Kerosin-Verbrauch um rund 270.000 Tonnen senken - eine Kraftstoffmenge, mit der ein Airbus A380 etwa tausend Mal die Strecke Frankfurt – San Francisco – Frankfurt zurücklegen kann. Denn in Europa erzwingen die auf nationale Interessen zugeschnittenen Flugrouten Umwege von 42 Kilometer pro Flug. Zehn Prozent weniger CO2-Ausstoß und jährliche Kostenersparnisse von fünf Milliarden Euro für die Airlines, die wiederum sinnvoll investiert werden könnten, wären möglich.

Um den Single European Sky bis 2020 zu verwirklichen, haben die EU-Kommission und die europäische Flugsicherungsbehörde Eurocontrol bereits 2008 das Single European Sky ATM Research Programme (SESAR) aufgelegt. In seinem Rahmen soll das europäische Flugverkehrsmanagement mithilfe neuer Technologien, Prozeduren und Standards vereinheitlicht werden. Die Lufthansa Group ist aktuell an mehr als 50 SESAR-Projekten aktiv beteiligt. Spezialisten der verschiedenen Konzern-Airlines bringen ihr Know-how aus den unterschiedlichsten Fachgebieten ein - aus der Flugwegeplanung, den Verkehrszentralen, Trainingsabteilungen oder auch aus den Bereichen Informationstechnologie und Finanzen. Durch das SESAR „Flight Trials and Demonstration“-Projekt „Free Route Airspace Maastricht & Karlsruhe” (FRAMaK) ergeben sich beispielsweise bereits seit Dezember 2012 Streckenverkürzungen im oberen Luftraum von Deutschland, Benelux sowie über Teilen der Nordsee und damit dauerhafte Treibstoffeinsparungen. So stehen seit Mitte 2013 bereits 199 Streckenverkürzungen zur Verfügung, die von durchschnittlich 229 Lufthansa Flügen pro Tag genutzt werden. 

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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