Sie sind hier

25.09.2014 | Global Pro SAP: Bono Volunteering - Warum Unternehmen in weltweite Programme investieren

Immer mehr Unternehmen schicken Fach- und Führungskräfte auf Zeit in Entwicklungs- und Schwellenländer. Vor Ort unterstützen sie NGOs, Bildungseinrichtungen und Sozialunter­nehmer. Mit ihrem Know-how lösen die Mitarbeiter Projektaufgaben, die den Non-Profit-Organisationen unter den Nägeln brennen. Gemeinsam mit europäischen Großunternehmen diskutiert SAP am heutigen Donnerstag in Berlin, wem globales Pro Bono Volunteering nutzt, wie der Nutzen messbar wird und wie sich die Programme erfolgreich organisieren lassen.

Den Erfahrungsaustausch im Haus der Bundespressekonferenz gestalten Pro-Bono-Teilnehmer und Programmleiter von Celanese, Credit Suisse, Deutsche Post DHL, Freshfields, IBM, Merck und SAP. Manager zahlreicher weiterer Groß­konzerne sowie Vertreter von Non-Profit-Organisationen haben sich für den eintägigen Workshop angemeldet. Veran­stalter sind die US-amerikanische Non-Profit Organisation Pyxera Global, das deutsche CSR-Netzwerk UPJ und SAP.

Pro Bono Volunteering bei SAP
Seit 2012 organisiert SAP Pro-Bono-Einsätze in Form von vierwöchigen Social Sabbaticals. Hierbei stellt das Unter­nehmen Teams aus hochqualifizierten Mitarbeitern zusammen, die aus unterschiedlichen Landesgesellschaften stammen. Die Teams reisen zu Einsätzen nach Brasilien, China, Indien, Kenia oder Südafrika. Dort lösen sie Projekt­aufgaben, die ihnen die Non-Profit-Unternehmen stellen. In der Regel geht es um die Verbesserung der Arbeitsabläufe oder das Entwickeln leicht umsetzbarer Technologie-Roadmaps. In den Projekten wenden die Mitarbeiter das Wissen und die Fähigkeiten an, die sie auch in ihrem gewohnten Arbeitsumfeld nutzen. Während des Social Sabbaticals tun sie dies jedoch in einem kulturellen und wirtschaftlichen Kontext, der ihnen weitgehend unbekannt ist.

Was die Mitarbeiter dabei lernen, zeigt SAP-Managerin Helle Dochedahl in ihrer Keynote zum Berliner Workshop auf. Ende 2013 hatte die Leiterin der Presales-Organisation für Europa, den Nahen Osten und Afrika (EMEA) ihr dänisches Büro verlassen, um in Indien die Bildungsorganisation Parikrma Foundation zu beraten. Parikrma betreibt Schulen in den Slums von Bangalore. Gemeinsam mit ihren SAP-Kollegen half Helle Dochedahl dem NGO, seine Außendarstellung zu verbessern, um zusätzliche Spender zu gewinnen und das Unternehmen weiter auszubauen.

„Für unsere Kollegen sind die vier Wochen eine extrem intensive Lebenserfahrung“, weiß Alicia Lenze, die weltweit die CSR-Organisation von SAP SE leitet. „Die Teilnehmer entwickeln ihre Fähigkeiten als Führungskraft in einer Art und Weise weiter, wie sie es mit anderen Maßnahmen in einem solch kurzen Zeitraum kaum erreichen würden. Nach Abschluss der Sabbaticals kehren überdurchschnittlich engagierte und motivierte Mitarbeiter zurück. Zudem erhält SAP Wissen darüber, wie wir auch in Schwellen- und Entwicklungsländern erfolgreich arbeiten können“, ergänzt Alicia Lenze. „Wissen, das wir von der Markterschließung über das Business Development bis zur Produktentwicklung nutzen können.“

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Sie bekommen in Zukunft unseren Newsletter, neueste econsense-Mitteilungen sowie Informationen zu unseren Veranstaltungen zugesandt. Indem Sie die Anmeldung ausfüllen und auf „Newsletter abonnieren“ klicken, stimmen Sie zu, dass Sie in Zukunft unseren Newsletter erhalten möchten. Sie können sich jederzeit wieder von unserem Verteiler abmelden.