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25.09.2013 | Generali Zukunftsfonds: Unternehmenskooperationen erfolgreich gestalten – Gute Sache Qualifizierungsprogramm für NPOs gestartet

Erstmalig wurde heute das gemeinschaftlich von der Bertelsmann Stiftung, Generali Deutschland, KPMG, RWE und UPJ entwickelte Programm „Gute Sache – Qualifizierung für Unternehmenskooperationen“ einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Über 200 Gäste informierten sich im Rahmen einer Auftaktkonferenz in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund über das Qualifizierungsprogramm, das sich an gemeinnützige Organisationen richtet, die auf der Suche nach neuen Wegen in der Zusammenarbeit mit Unternehmen sind.

Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen ist keine neue Erfindung. Unternehmen wollen heute aber mehr sein als passive Spender, Sponsoren oder Fördermitglieder. Mit ihren spezifischen Kompetenzen und Ressourcen wollen sie zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen. Dafür brauchen sie kompetente und aufgeschlossene gemeinnützige Organisationen als Partner. Denn Non-Profit-Organisationen sind die Experten im Gemeinwesen für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur, Ehrenamt und Umwelt.

„Gute Sache baut auf der Marktplatz-Methode für ‚Gute Geschäfte’ auf, mit der bereits viele Unternehmen und gemeinnützige Organisationen in Deutschland für soziale Kooperationen aufgeschlossen und in über 90 Kommunen gut 15.000 neue Kooperationen angestoßen wurden“, erklärt Dr. Gerd Placke, Senior Project Manager der Bertelsmann Stiftung im Programm Unternehmen in der Gesellschaft. „Gute Sache soll diesen Erfolg nachhaltig sichern und die geschaffenen Strukturen vor Ort weiterentwickeln“, so Placke weiter.

Ab Oktober 2013 wird Gute Sache an den Standorten Bonn, Gütersloh, Jena, Köln, Metropolregion Rhein-Neckar, Ruhrgebiet und Saarland durchgeführt. Das zuvor an drei Pilotstandorten erfolgreich erprobte Curriculum umfasst ein Seminar- und Workshopangebot, das die teilnehmende Organisation fachlich und methodisch für die Zusammenarbeit mit Unternehmen qualifiziert. Fester Bestandteil der neunmonatigen Qualifizierung ist zudem die Erprobung des erworbenen Wissens – die Teilnehmenden entwickeln ein Kooperationsprojekt und setzen dies mit einem Unternehmen um.

„Wir stellen eine bemerkenswerte Veränderung bei der Rollenverteilung zwischen den Sektoren fest. Bis weit in die 1990er Jahre hinein hatten wir eine klare Trennung zwischen den Akteuren. Der Staat war für das Gemeinwesen zuständig, Unternehmen für das Geschäft, Non-Profit-Organisationen für den sozialen Zusammenhalt. Heute wissen wir: Gesellschaftliche Probleme sind auch nur gesamtgesellschaftlich zu lösen“, erläutert Christoph Zeckra, Gesamtverantwortlicher Generali Zukunftsfonds, das Engagement der Generali Deutschland für das Programm Gute Sache.

Gute Sache ist selbst das Ergebnis einer Kooperation: In einem Beirat treiben die Bertelsmann Stiftung, die Unternehmen Generali Deutschland, KPMG, RWE und das gemeinnützige Corporate Citizenship und CSR-Netzwerk UPJ die Gute Sache gemeinschaftlich voran. Vor Ort wird Gute Sache durch regionale Kooperationspartner durchgeführt. Dies sind in der Kooperation mit Unternehmen bereits erfahrene gemeinnützige Mittlerorganisationen, Bürgerstiftungen, Freiwilligenagenturen oder Kommunen. Engagementpolitische Akteure aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung unterstützen die Umsetzung vor Ort als regionale Förderer.

 

Weitere Informationen unter www.gute-sachen.org.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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