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11.02.2015 | E.ON erreicht wichtigen Meilenstein bei Nordsee-Projekt: Erste Turbine für Offshore-Windpark Amrumbank West installiert

Nach einem Jahr Bauzeit nimmt das Offshore-Projekt Amrumbank West von E.ON Gestalt an: In dem Baufeld etwa 35 Kilometer nördlich von Helgoland wurde am Sonntag die erste von 80 Turbinen erfolgreich installiert.

Die Nabenhöhe der 3,6 Megawatt-Turbinen des Herstellers Siemens liegt 90 Meter über der Wasseroberfläche, der Rotordurchmesser beträgt 120 Meter. Mit 150 Metern erreicht die Rotorspitze knapp die Höhe des Kölner Doms. Die Komponenten von je sieben Windenergieanlagen werden im Hafen Esbjerg in Dänemark auf ein Transportschiff verladen und anschließend zur Hochsee-Baustelle Amrumbank West transportiert. Zur Verkürzung der Transitzeiten von den Basishäfen Esbjerg, Helgoland und Cuxhaven in den Windpark hat E.ON ein Hotelschiff gechartert. Der Einsatz je Mitarbeiter ist auf 14 Tage ausgelegt.

Direkt im Anschluss an die Errichtung der Komponenten werden die Turbinen für den Betrieb vorbereitet. Parallel dazu laufen die Inbetriebnahmearbeiten auf dem Umspannwerk des Windparks Amrumbank West. „Wir sind zuversichtlich, dass wir in Kürze wie geplant mit den ersten Turbinen Strom in das öffentliche Netz einspeisen können“, sagt Dominik Schwegmann, Gesamtprojektleiter Amrumbank West.

Betrieb und Instandhaltung des Windparks werden von Helgoland gesteuert. Dafür hat E.ON auf der Insel einen Betriebs- und Servicekomplex errichtet. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme von Amrumbank West ist für den Herbst 2015 vorgesehen. Das Investitionsvolumen beträgt eine Milliarde Euro. Mit einer Gesamtleistung von 288 Megawatt kann der Offshore-Windpark bis zu 300.000 Haushalte versorgen. Dabei werden mehr als 740.000 Tonnen CO2 im Jahr eingespart.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

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