Sie sind hier

09.07.2013 | Die The Coca-Cola Company und der World Wildlife Fund erweitern ihre globale Partnerschaft und kündigen neue Umweltziele an

  • Im Rahmen der Partnerschaft werden ehrgeizige globale Leistungsziele in den Bereichen Wasser, Klima, Verpackung und Landwirtschaft festgelegt


Die The Coca-Cola Company und der World Wildlife Fund (WWF) arbeiten an der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsziele des Coca-Cola-Systems und haben heute neue, anspruchsvolle globale Umweltziele und eine erweiterte globale Partnerschaft angekündigt.

Diese ehrgeizigen Ziele, die das bereits bestehende Engagement von Coca-Cola für Wohlbefinden und lokale Gemeinschaft ergänzen, konzentrieren sich auf nachhaltige Wasser- und Energiewirtschaft sowie Verpackungsnutzung und nachhaltige Beschaffung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen bis zum Jahre 2020.

Aufbauend auf den ersten Erfolgen ihrer nahezu zehnjährigen Partnerschaft, haben Coca-Cola und der WWF beschlossen, ihre Bemühungen auszubauen und dabei ehrgeizige, neue Umweltschutz- und Leistungsziele festzulegen, durch die die Integration von natürlichen Werten in die Entscheidungsfindungsprozesse gefördert und einflussreiche Partner zur gemeinsamen Lösung globaler Umweltherausforderungen zusammengeführt werden sollen.

„Bei Coca-Cola engagieren wir uns uneingeschränkt für die Zusammenarbeit mit Partnern, um unsere gemeinsamen Umweltherausforderungen anzugehen und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten zu sichern“, betont Muhtar Kent, Chairman und Chief Executive Officer, The Coca-Cola Company. „Vor dem Hintergrund der zunehmenden Ressourcenbelastung angesichts wachsender globaler Nachfragen bei Lebensmitteln und Wasser, müssen wir Lösungen finden, die sowohl von Nutzen für Unternehmen als auch für Gemeinden und die Natur sind. Die Zusammenarbeit mit dem WWF wird unser Unternehmen auch weiterhin dazu bewegen, unsere Nachhaltigkeitsprogramme fortzuschreiben, und das Know-how des WWF wird von entscheidender Bedeutung sein, um unsere Leistungsziele im Umweltbereich zu erreichen, von denen einige in enger Zusammenarbeit mit dem WWF festgelegt worden sind.“

„Wir erleben zurzeit nicht gekannte Anforderungen in Bezug auf die natürlichen Ressourcen weltweit. Wenn wir unsere wirtschaftliche Tätigkeit wie bisher weiterführen, wird alles gefährdet und nicht zuletzt auch die Lebensfähigkeit der Wirtschaft“, erwähnt Carter Roberts, President und CEO, des World Wildlife Fund. „Diese Probleme können nur gelöst werden, wenn wir zusammenarbeiten, und unsere Kooperation mit Coca-Cola hat gezeigt, dass eine derartige Zusammenarbeit die erforderlichen Wirkungen verstärken und beschleunigen können.“

Im Rahmen der erneuerten und erweiterten Partnerschaft haben Coca-Cola und der WWF gemeinsam neue Nachhaltigkeitsziele im Umweltbereich für das Coca-Cola-System bis zum Jahre 2020 ausgearbeitet, und zwar für die The Coca-Cola Company und ihre nahezu 300 Abfüllpartner in mehr als 200 Ländern. Diese Ziele umfassen:

1.    Optimierung der Wassereffizienz um 25 %. Coca-Cola wird die Effizienz der Wassernutzung pro Liter erzeugtes Produkt durch operative Fortschritte innerhalb des gesamten Coca-Cola-Systems optimieren. Diese Zielvorgabe ergänzt die Verbesserung der Effizienz der Wassernutzung um 21,4 % zwischen 2004 und 2012.

2.    Beitrag zur Sicherstellung gesunder, widerstandsfähiger Süßwassersysteme. Coca-Cola und der WWF werden ihre gemeinsamen Umweltschutzbemühungen auf 11 Schlüsselregionen auf fünf Kontinenten ausweiten, einschließlich der Flussbecken des Amazonas, des Koshi, des Mekong, des Rio Grande/Bravo, des Yangtze und des Zambezi, der Einzugsgebiete des Great Barrier Reef und des Mesoamerican Reef sowie Schlüsselregionen des Amur-Heilong, der Atlantischen Regenwälder und der nördlichen Great Plains.

3.    Senkung der CO2-Emissionen des “Getränks in der Hand” um 25 %. Coca-Cola wird sich bemühen, die Emission von Treibgasen innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette zu senken, und damit einen umfassenden Beitrag zur Zurückführung des Kohlenstoff-Footprints in den allen Produktionsprozessen, bei allen Packungsformaten, in der Lieferflotte, den Kühlgeräten und der Beschaffung von Inhaltsstoffen leisten. 

4.    Verantwortungsbewusste Beschaffung von Rohstoffen für die PlantBottle™-Verpackung. Coca-Cola wird mit dem WWF zusammenarbeiten, um die ökologischen und sozialen Eigenschaften pflanzlicher Rohstoffe im Hinblick auf eine potentielle Nutzung in der PlantBottle™-Verpackung zu bewerten. Dadurch kann das Unternehmen sein Ziel, bis 2020 bis zu 30 % pflanzliches Material für alle PET-Kunststoffflaschen zu nutzen, erreichen.

5.    Nachhaltige Beschaffung landwirtschaftlicher Rohstoffe. Coca-Cola wird sich um eine nachhaltige Beschaffung der wichtigsten Inhaltsstoffe bemühen, einschließlich Zuckerrohr, Zuckerrüben, Mais, Tee, Kaffee, Palmöl, Soja, Zellstoff- und Papierfasern sowie Orangen. Coca-Cola hat außerdem Richtlinien für nachhaltige Landwirtschaft ausgearbeitet und wird mit dem WWF zusammenarbeiten, um diese Richtlinien innerhalb des Coca-Cola-System für diese Rohstoffe umzusetzen. Darüber hinaus arbeitet Coca-Cola auch an einer nachhaltigen Beschaffung von Zitronen, Trauben, Äpfeln und Mangos.

Neben den gemeinsam mit dem WWF ausgearbeiteten und angekündigten Zielen, hat Coca-Cola das Ziel der Rückführung von Wasser in den Wasserkreislauf erneut bestätigt und die Wiederverwertung  von Verpackungen bis 2020 als noch ehrgeizigeres Ziel formuliert:

6.    Ausgleich von 100 % des verbrauchten Wassers. Coca-Cola  wird aufbereitetes Wasser aus den Produktionsprozessen zurück in die Wasserkreislauf führen, mit einer Qualität, die aquatisches Leben unterstützt und den Wasserverbrauch in der Produktion von Getränken ausgleichen, indem die Wasserprojekte mit Partnergemeinden in mehr als 100 Ländern fortgeführt werden. Die Wasserausgleichsprojekte von Coca-Cola haben bisher geschätzte 52 % des Produktvolumens im Rahmen von 468 Projekten ausgeglichen.

7.    Erreichen einer Wiederverwertungsrate von 75 % bei Flaschen und Dosen auf entwickelten Märkten. Coca-Cola wird mit der Getränkeindustrie und lokalen Unternehmen zusammenarbeiten, um grundlegende Informationen zusammenzutragen und die Wiederverwertung und Wiederverwendung auf entwickelten Märkten zu steigern. Das Unternehmen wird die Menge an Werkstoffen und Energie in seinen Verpackungen weiter senken und sowohl recycelte als auch wiederverwertbare Verpackungen fördern.

Die The Coca-Cola Company und der WWF haben seit 2007 zusammengearbeitet, um Süßwasserressourcen weltweit zu erhalten und zu schützen, während gleichzeitig die Effizienz der globalen Produktionstätigkeit von Coca-Cola optimiert wurde. Bis heute hat diese Partnerschaft zu erheblichen Erfolgen im Bereich Umweltschutz geführt, wobei die ökologischen Rahmenbedingungen von sieben der bedeutendsten Süßwasserbecken auf fünf Kontinenten verbessert, die Wassereffizienz des Coca-Cola-Systems um 20 % erhöht, 5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen in den Produktionsverfahren von Coca-Cola weltweit eingespart und nachhaltigere landwirtschaftliche Praktiken in der Wertschöpfungskette des Unternehmens etabliert werden konnten.

Bilder

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Sie bekommen in Zukunft unseren Newsletter, neueste econsense-Mitteilungen sowie Informationen zu unseren Veranstaltungen zugesandt. Indem Sie die Anmeldung ausfüllen und auf „Newsletter abonnieren“ klicken, stimmen Sie zu, dass Sie in Zukunft unseren Newsletter erhalten möchten. Sie können sich jederzeit wieder von unserem Verteiler abmelden.