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23.01.2014 | DHL Resilience360 – neues Instrument für Risikomanagement in der Logistik

DHL, der weltweit führende Logistikkonzern, hat heute ein neues Instrument für Risikomanagement namens DHL Resilience360 vorgestellt. Das einzigartige Instrument verschafft Unternehmen einen ganzheitlichen Blick über ihre Lieferketten sowie potenzielle Risiken in Echtzeit. Störungen in der Lieferkette sowie umwelt- und soziopolitische Volatilität können so in Wettbewerbsvorteile verwandelt werden.

Mithilfe des DHL Resilience360-Instruments vermeiden Kunden Produktionsstopps und Umsatzverluste, indem im Falle einer Störung Ressourcen umverteilt und alternative Strategien angewandt werden. Dies erhöht die finanzielle Stabilität der Unternehmen und erlaubt potenziell Umsatz- und Marktanteile von Wettbewerbern zu erringen.

„Wir wissen, dass Lieferketten das Lebenselixier des Geschäfts unserer Kunden sind, und schaffen Lösungen wie DHL Resilience360, um ihnen bei den heutigen Herausforderungen zu helfen“, sagte DHL Chief Commercial Officer Bill Meahl. „Risiken können nicht gänzlich ausgeschlossen werden, aber wir können die negativen Auswirkungen auf das Geschäft minimieren. Mit den richtigen Instrumenten können Unternehmen von Störungen und Desastern profitieren, indem sie auf die richtigen Maßnahmen zurückgreifen, um schnell und effektiv zu reagieren, wenn es Wettbewerber nicht können.“

DHL Resilience360 ermöglicht es Kunden kritische Gefahrenherde ihrer Lieferkette zu erkennen, zu visualisieren und ein Risikoprofil aufzubauen, um mögliche Gegenmaßnahmen zu entwickeln. Das Instrument verbindet Informationen über Naturkatastrophen, Diebstahl, geopolitische und andere Risiken mit dem globalen Produktions- und Distributionsnetzwerk des Kunden. Nach der Visualisierung der kompletten Wertschöpfungskette des Kunden bietet das Instrument einen Überblick über Risiken in Echtzeit und schlägt, in Zusammenarbeit mit Partnern, Optionen für sofortige Gegenmaßnahmen vor.

Zeitgleich mit der Einführung von DHL Resilience360 stellt DHL den Bericht „The Resilient Supply Chain“ vor, der zusammen mit Lisa Harrington, Präsidentin der lharrington group LLC, entwickelt wurde. Der Bericht zeigt auf, dass Unternehmen enormen Schaden für ihr Geschäft riskieren, wenn sie sich ausschließlich auf Risikomanagement konzentrieren und keine belastbare Lieferkette aufbauen.

Zunehmende Volatilität ist zu einem Kennzeichen der globalisierten Märkte geworden und nicht mehr ein einzelnes Ereignis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Der Bericht zeigt auf, dass zuvor als „Best Practice“ bekannte Lieferkettenmodelle wie „just in time“  oder „lean“, nun zu fragil und riskant sind. Vorgeschlagen wird eine neue, "schnelle, schlanke und robuste", hybride Lieferkette, die sich über die fortlaufende Identifikation und Steuerung von operationellen Risiken hinaus weiterentwickelt und externe Risiken berücksichtigt.

Der Bericht enthält außerdem erstmalig den „Resilience Index“, der die fünf Branchen Technologie, Automobil, Konsumgüter und Einzelhandel, Life Sciences & Healthcare sowie Konstruktion und Maschinenbau nach dem Niveau ihrer Belastbarkeit bewertet. Der Index stellt dar, dass die Technologie- und Automobil-Branchen die ausgereiftesten und damit profitabelsten Lieferketten betreiben, gefolgt vom Konsumgüter- und Einzelhandels-Bereich. Den Branchen Life Science and Healthcare sowie Konstruktion und Maschinenbau mangelt es derzeit an der Fähigkeit eine belastbare Lieferkette aufzubauen, zu betreiben und aufrecht zu erhalten.

Der komplette Bericht in englischer Sprache steht unter http://supplychain.dhl.com/Resilience-360 zum Download bereit.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

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