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11.12.2013 | Deutsche Telekom: Preisverleihung für weiblichen MINT-Nachwuchs

Gratulation: Wir feierten die Siegerinnen des ersten Frauen-MINT-Awards der Telekom. Den Gesamtsieg holte sich Susann Winkler.

Warum sollten junge Frauen den Männern das Feld in vier der spannendsten wissenschaftlichen Disziplinen überlassen? 64 Studentinnen und Hochschulabsolventinnen der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik denken gar nicht daran und beteiligten sich überdies am Frauen-MINT-Award 2013. Den hat die Telekom gemeinsam mit dem Studierendenmagazin audimax und der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ ins Leben gerufen. Unser Ziel: Wir wollen zeigen, dass in den MINT-Fächern Frauen wichtige Impulse geben – oft schon während ihres Studiums. Unsere Bedingung: Die eingereichten Abschlussarbeiten mussten sich mit den Wachstumsfeldern Gesundheit, Energie, Automobil oder Cloud befassen.

MINT-Botschafterinnen geehrt
Die Telekom begrüßte in der Bonner Zentrale die Frauen, die mit ihren Abschlussarbeiten in den vermeintlichen Männerdomänen Maßstäbe setzten. „Die Gesellschaft braucht Vorbilder wie Sie, um weibliche Talente für die MINT-Fächer zu begeistern“, sagte Frank Staffler, Leiter des Bereichs Recruiting Graduates. „Obwohl weibliche MINT-Fachkräfte bei deutschen Unternehmen heiß begehrt sind, sind Frauen in diesen Bereichen derzeit leider noch unterrepräsentiert.“

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie sprachen die Laudatoren über die gesellschaftliche Herausforderung, rund 100.000 offene MINT-Stellen in Deutschland zu besetzen. Die siegreichen Lösungen und die zukünftige Rolle weiblicher Talente standen dabei im Zentrum der Vorträge: „Sie werden neue Jobs und Technologien erst entwickeln. Auf einige Fragestellungen der Zukunft haben Sie bereits jetzt schon innovative Antworten gefunden“, sagte Melanie Vogel, Botschafterin der Initiative MINT Zukunft schaffen. „Darauf können Sie sehr stolz sein.“

Als Gesamtsiegerin durfte Susann Winkler die Trophäe entgegen nehmen und sich zusätzlich über 3.000 Euro Preisgeld freuen. „Dieser Preis und die damit verbundene Anerkennung machen mich sehr stolz, vielen Dank“, sagte Susann Winkler, die an der Technischen Universität Braunschweig forscht und gerade promoviert. „Es würde mich sehr freuen, wenn wir Siegerinnen den noch unentschlossenen jungen Frauen Mut machen könnten, ihren Weg zu gehen und sich für ein MINT-Studium zu entscheiden.“

Ein Tag für den weiblichen Experten-Nachwuchs
Weitere Preise gingen an Charlotte Kaiser, Iris Schmücker, Sarah Nilling und Laura Fischer. „Viele Mädchen haben schon in der Schule Lust auf Mathematik und Physik“, sagte Sarah Nilling. „Eltern und Lehrer sollten dieses Interesse noch stärker fördern und bereits Schülerinnen für MINT-Berufsperspektiven begeistern.“ Iris Schmücker ergänzte: „Junge Frauen brauchen Selbstbewusstsein, um in ihrem Leben Kind und Karriere miteinander zu vereinen. Wenn beide Geschlechter ihre Kompetenzen bündeln, profitieren alle Beteiligten.“ Auch Laura Fischer findet: „Frauen sollten sich mehr trauen und die eigene Skepsis gegenüber MINT-Berufen überwinden.“

Während des anschließenden Festessens tauschten sich Gäste und Preisträgerinnen in offenen Gesprächen aus. Danach lud die Telekom zu einem Ausflug in die Zukunft ein: In der T-Gallery, dem Zukunftsforum des Konzerns, konnten sie schon heute erleben, wie die Telekom mit ihren Innovationen das Leben und Arbeiten verändern will: Aufregende neue Lösungen per Smartphone, Sprach- und Gestensteuerung sowie Cloud Computing konnten sie selbst ausprobieren.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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