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01.02.2018 | Deutsche Lufthansa: Perspektiven für 700 Township-Kinder in Südafrika

Nach mehr als fünf Jahren intensiver Überzeugungsarbeit und Planung ist heute die nagelneue Grundschule des help alliance-Projekts iThemba im Township Capricorn bei Kapstadt eröffnet worden. Ab sofort können dort 105 Kinder in drei Klassen unterrichtet werden. Nach Abschluss aller Baustufen erhalten 700 benachteiligte Mädchen und Jungen qualitativ hochwertigen Unterricht und damit auch die Chance auf eine bessere Zukunft. Denn in dem sozial und wirtschaftlich benachteiligten Vorort der südafrikanischen Touristenmetropole leben immer noch mehr als 2.500 Kinder ohne Schulplatz.

help alliance trägt dabei die Baukosten in Höhe von mehr als einer Million Euro. Es ist das bisher größte Projekt der Hilfsorganisation der Lufthansa Group. Susanne French, help alliance-Projektleiterin für iThemba und Lufthansa-Purserin, arbeitete in den vergangenen Jahren unermüdlich daran, dieses Projekt auf den Weg zu bringen. Mit Erfolg: Die Grundschule hat die Zusage des südafrikanischen Bildungsministeriums und wird vom Staat anerkannt und finanziert. Das Bauland stellt die Provinzregierung zur Verfügung, und die Kosten für den operativen Betrieb übernimmt das Western Cape Education Departement.

help alliance-Schirmherrin Vivian Spohr eröffnete in Anwesenheit von Glen Van Harte, Direktor Bezirk Metro South des Western Cape Education Department Südafrika, und ihres Mannes Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Group, die Grundschule: „Wir freuen uns sehr, nun so vielen Kindern hier im Township erstklassige Bildung bieten zu können. Nicht nur für die vielen Menschen, die sich unermüdlich für das Projekt eingesetzt haben, ist ein Traum wahr geworden. Auch die Mädchen und Jungen haben nun die Möglichkeit, ihre Träume zu verwirklichen“, sagte Spohr.

Bereits seit mehr als zehn Jahren engagiert sich help alliance für die Kinder im Township und unterstützt seitdem die iThemba Pre School. Hier werden derzeit 85 Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren betreut. Neben qualifiziertem Englisch-Unterricht werden dort vor allem soziale Kompetenzen vermittelt, die im Strudel von Armut und Gewalt häufig auf der Strecke bleiben. Die enge Zusammenarbeit mit den Familien und der Community schafft Vertrauen und Akzeptanz.

Mit dem Bau der iThemba-Grundschule geht help alliance nun den nächsten Schritt und weitet ihr Engagement mit dem klaren Fokus auf das Ziel “Hochwertige Bildung“ für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen deutlich aus.

Doch es soll noch weiter gehen: „Wir haben gerade erst Phase eins abgeschlossen“, erläutert help alliance-Projektleiterin Susanne French. „Unser Ziel ist es, ein Community College für die ganze Familie aufzubauen, denn wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz.“ Beispielsweise soll auch Abendunterricht und Sport für Jugendliche angeboten werden. Gerade diese Altersgruppe sei besonders gefährdet. „Wir wollen und müssen den Jugendlichen eine Alternative zu Bandenkriminalität, Drogen und Alkohol aufzeigen. Dafür brauchen wir natürlich viele weitere Spenden.“

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Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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