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02.10.2015 | Deutsche Bank: Ankommen in Deutschland. Unser Engagement für Flüchtlinge

Weltweit sind rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht – die Hälfte davon sind Kinder. Etwa 400.000 Menschen haben seit Anfang 2015 das Mittelmeer überquert, um nach Europa zu gelangen. Sie fliehen vor Gewalt, Krieg, politischer, ethnischer und religiöser Verfolgung in der Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit. Ein Ende dieser humanitären Katastrophe ist kaum in Sicht.
Ein Patentrezept, um eine schnelle Entschärfung der Flüchtlingskrise zu bewirken, gibt es nicht. Wir alle aber können einen Beitrag leisten, um Brücken zu bauen zwischen der Gesellschaft vor Ort und Menschen, die ein neues Leben in Sicherheit starten wollen.
Deutsche Bank-Mitarbeiter packen an
In zahlreichen Städten und Regionen Deutschlands stehen unsere Kollegen den Neuankömmlingen zur Seite: Im Rahmen von Social Days richten sie neue Flüchtlingsunterkünfte ein, gestalten das Zuhause auf Zeit, organisieren Sammelaktionen, Begegnungsfeste, integrative Kochevents oder gemeinsame Sportveranstaltungen. Darüber hinaus begleiten sie Flüchtlinge bei Behördengängen und in der Freizeit und tragen so dazu bei, Parallelgesellschaften zwischen Flüchtlingen und Deutschen zu brechen und ein Miteinander zu ermöglichen. Außerdem stellen sich immer mehr Kollegen als Berater von Social Start-Ups zur Verfügung, die sich zum Ziel gesetzt haben, Flüchtlinge effektiv zu unterstützen. Allein beim startsocial-Wettbewerb wurden bereits 20 dieser Projekte von Deutschbankern gecoacht – eines davon wurde sogar zum Bundespreisträger gewählt und im Juni 2015 im Kanzleramt ausgezeichnet.

Frankfurt hilft
Im Juni dieses Jahres hat das Sozialdezernat der Stadt Frankfurt gemeinsam mit der Deutsche Bank Stiftung und acht weiteren Stiftungen das Programm „Frankfurt hilft“ ins Leben gerufen. „Frankfurt hilft“ will Perspektiven schaffen und bündelt das ehrenamtliche Engagement der Bürger in der Region, um Kontakte zwischen Flüchtlingen und Freiwilligen zu vermitteln.
Zukunft ermöglichen – Potenziale entfalten
Blickt man auf die aktuelle Entwicklung der Flüchtlingskrise in Europa, reicht es nicht, nur kurzfristig Hilfe zu leisten. Um die Betroffenen erfolgreich zu integrieren, brauchen sie eine Perspektive für die Zukunft.
Hier setzen unsere Born to Be Jugendprogramme an, die seit 2013 mehr als eine Million Kinder und Jugendliche weltweit dabei unterstützen, ihre Potenziale zu entfalten. Mit den gemeinnützigen Partnern von STUDIENKOMPASS, START und Starke Schule sind wir derzeit im Gespräch, um unsere Projekte in Deutschland noch gezielter auf die Bedürfnisse junger Flüchtlinge auszurichten und ihnen zugänglich zu machen. So wird demnächst eine junge Irakerin, die vor einigen Jahren als Flüchtling nach Deutschland kam, das erste Stipendium erhalten, das durch Mitarbeiterspenden ermöglicht wurde. Sie freut sich darauf, damit auch für die neuen Flüchtlinge als Vorbild zu dienen und sich für sie einzusetzen.
Im Rahmen des Mentoringprogramms Einsteigen, Umsteigen, Aufsteigen. Mentoring für Migrantinnen in Frankfurt am Main von beramí berufliche Integration e.V. haben seit 2007 rund 30 Volunteers der Deutschen Bank gut ausgebildete Migrantinnen begleitet und haben ihnen beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt geholfen. Sie unterstützen die Frauen beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen, bereiten sie auf Vorstellungsgespräche vor und stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
Auch in anderen Regionen der Welt gibt es eine große Bereitschaft, Hilfe zu leisten. So unterstützt die Deutsche Bank Middle East Foundation ein Hilfsprojekt im Libanon, das 1500 betroffenen Familien Sicherheit bietet und die Wasserversorgung von 700 Menschen garantiert, die derzeit in Zelten leben. Auch über regional etablierte Matched Giving Programme und andere Fundraising-Aktionen werden Spenden für Flüchtlingsprojekte eingeworben.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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