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25.02.2016 | Bayer: Neuer integrierter Geschäftsbericht für ein erfolgreiches Geschäftsjahr erschienen

Bayer gehört zu den Unternehmen, die sich frühzeitig für die Integration der jährlichen Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung in einem Bericht entschieden haben. Damit will das Unternehmen die Wechselwirkungen zwischen finanziellen, ökologischen und gesellschaftlichen Faktoren verdeutlichen und ihren Einfluss auf den langfristigen Unternehmenserfolg hervorheben.

Zur Bilanz-Pressekonferenz am 25. Februar erschien der aktuelle integrierte Geschäftsbericht. Damit blickt Bayer auf ein strategisch und operativ sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Operativ war es erneut ein Rekordjahr: Der Umsatz lag mit über 46 Milliarden Euro so hoch wie nie zuvor in der Geschichte des Unternehmens.  Strategisch wurden alle notwendigen Schritte unternommen, um Bayer zu einem integrierten Life-Science-Unternehmen zu machen. Bayer hat den früheren Teilkonzern MaterialScience unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht und mit der Neuorganisation die Weichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens gestellt. Dies wird unterstrichen durch eine klare, integrierte und stärker operativ ausgerichtete Organisationsstruktur. Seit Januar 2016 sind die Leiter der neuen Divisionen – Pharmaceuticals, Consumer Health und Crop Science – Mitglieder im Vorstand der Bayer AG.

Die Basis eines erfolgreichen  Life-Science-Unternehmens bildet eine ausgeprägte Innovationskultur. Sie ist der Nährboden für neue Ideen und ermöglicht deren Umsetzung in erfolgreiche Produkte. Bayer hat seine jährlichen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung von 2011 bis 2015 um 1,4 Milliarden Euro auf 4,3 Milliarden Euro gesteigert. Das ist eine erhebliche Investition in die Zukunft.

Mit seinen Innovationen will der Konzern einen Beitrag zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen auf globaler Ebene leisten, wie der Ernährung einer stark wachsenden Weltbevölkerung und der Verbesserung der Lebensqualität bei einer steigenden durchschnittlichen Lebenserwartung.

Doch nicht allein durch Innovationen ermöglicht Bayer den Menschen ein besseres Leben, sondern auch durch sein Handeln: Bayer will wirtschaftliches Wachstum im Einklang mit ökologischer und sozialer Verantwortung erzielen. Ein Beleg für dieses Engagement ist u.a. die Verpflichtung des Unternehmens zu den Grundregeln nachhaltiger Entwicklung und den zehn Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen.

Zur konsequenten Umsetzung seiner Strategie hat sich Bayer Konzernziele gesetzt, deren Erreichungsgrad anhand ausgewählter Leistungsindikatoren jährlich gemessen wird. Dieses Programm umschließt neben Finanz- und Innovationszielen auch Nachhaltigkeitsziele, die an wesentlichen Bereichen entlang der Wertschöpfungskette ausgerichtet sind.

So berichtet Bayer neben den finanziellen Zielen transparent den Status der Ziele, die sich das Unternehmen auch im nicht-finanziellen Bereich gesetzt hat. Beispielsweise sollen die Nachhaltigkeitsleistungen aller strategisch bedeutenden Lieferanten bis 2017 beurteilt werden. Bis Ende 2015 wurden bereits 84 Prozent der Lieferanten bewertet.

Auch im Bereich Umweltschutz hat Bayer weiter Fortschritte erzielt. Die konzernweite Energieeffizienz konnte im Vergleich zum Referenzjahr 2012 um 4 Prozent verbessert werden. Angestrebt wird eine Verbesserung um 10 Prozent bis 2020. Darüber hinaus will Bayer bis 2017 ein Wassermanagement an allen Standorten in wasserarmen Regionen einführen. Bereits an rund 58% dieser Standorte ist ein effektives Wassermanagement vorhanden.

Auch dem ambitionierten Ziel, unsere Arbeitsunfallquote bis 2020 um 35% zu senken, sind wir näher gekommen: 2015 lag die RIR-Quote bei 0,42 im Vergleich zum Ausgangswert 0,49 im  Jahr 2012.

Im Bereich Mitarbeiter haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen im oberen Management zu erhöhen. Ende 2015 betrug dieser  28 Prozent

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung des Bayer-Konzerns orientiert sich an den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI) sowie den zehn Prinzipien des UN Global Compact (UNGC). Mit dem Berichtsjahr 2015 wurden erstmals die GRI G4 Richtlinien in Übereinstimmung mit der Option „umfassend“ angewendet. Der vorliegende Bericht wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers geprüft.

Der Geschäftsbericht dient Bayer außerdem als Fortschrittsbericht bei der Umsetzung der zehn Prinzipien des UN Global Compact gemäß dem Blueprint for Corporate Sustainability Leadership.

Der Bayer-Geschäftsbericht liegt als Druckbericht und als Online-Fassung vor. Um dem Informationsbedürfnis möglichst vieler Stakeholder gerecht zu werden, ist der Online-Geschäftsbericht mit weiterführenden Informationen, vor allem zur Nachhaltigkeit, angereichert. Das PDF der Online-Fassung finden Sie hier

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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