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26.02.2015 | Bayer: Neuer integrierter Geschäftsbericht für ein erfolgreiches Geschäftsjahr erschienen

Bayer gehört zu den wenigen Unternehmen, die sich frühzeitig für die Integration der jährlichen Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung in einem Bericht entschieden haben. Damit will das Unternehmen die Wechselwirkungen zwischen finanziellen, ökologischen und gesellschaftlichen Faktoren verdeutlichen und ihren Einfluss auf unseren langfristigen Unternehmenserfolg hervorheben. Nach dem von maßgeblichen Stakeholdern sehr positiv aufgenommenen ersten integrierten Geschäftsbericht, erschien zur Bilanz-Pressekonferenz am 26. Februar der aktuelle integrierte Geschäftsbericht.

Damit blickt Bayer auf das Geschäftsjahr 2014 zurück, ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr, in dem wichtige strategische Entscheidungen für die Zukunft gestellt wurden. Sowohl beim Umsatz als auch Ergebnis konnte der Konzern neue Rekordmarken setzen, zu denen alle Teilkonzerne beitrugen. Im vergangenen Jahr hat Bayer auch die Weichen für die Ausrichtung des Unternehmens auf die Life-Science-Bereiche HealthCare und CropScience gestellt: MaterialScience soll bis spätestens Mitte 2016 als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht werden.

Als künftig reines Life-Science-Unternehmen, das für seine Erfolge in Wissenschaft und Innovation anerkannt ist, besitzt Bayer eine sehr solide Basis. Dazu gehört auch die nachhaltige Ausrichtung des Geschäfts. „Es ist für uns wichtig, dass Wirtschaftswachstum im Einklang mit ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung erzielt wird“, erklärt Dr. Marijn Dekkers, Vorstandsvorsitzender der Bayer AG.
So berichtet Bayer in diesem Jahr erstmals neben den finanziellen Zielen transparent den Status der ehrgeizigen Ziele, die sich das Unternehmen im vergangenen Jahr auch im nicht-finanziellen Bereich entlang der Wertschöpfungskette gesetzt hat. Definiert wurden konkrete Nachhaltigkeitsziele für die als zentral identifizierten Handlungsfelder Ressourceneffizienz, Lieferantenmanagement, Produktverantwortung, Compliance und Mitarbeiter

Beispielsweise sollen die Nachhaltigkeitsleistungen aller strategisch bedeutenden Lieferanten bis 2017 beurteilt werden. Bis Ende 2014 wurden bereits 66 Prozent der Lieferanten bewertet. Auch im Bereich Umweltschutz hat Bayer weiter Fortschritte erzielt. Die konzernweite Energieeffizienz konnte im Vergleich zum Referenzjahr 2012 zum Beispiel um 3,8 Prozent verbessert werden. Angestrebt wird eine Verbesserung um 10 Prozent bis 2020. Zudem reduzierten sich die konzernweiten Treibhausgasemissionen im Berichtsjahr um 4,3 Prozent im Vergleich zu 2012, wobei eine Reduktion um 20 Prozent bis 2020 erreicht werden soll. Darüber hinaus will Bayer ein Wassermanagement an allen Standorten in wasserarmen Regionen einzuführen. Hierfür wurden in einem ersten Schritt über 80 Prozent der als wasserarm identifizierten Standorte überprüft. Seit Beginn des Jahres werden mit den Standorten Maßnahmen zur Verbesserungen des Wassermanagements vereinbart.

Durch eine alle zwei Jahre stattfindende Mitarbeiterumfrage beabsichtigt Bayer außerdem, die Mitarbeiterzufriedenheit mittels daraus folgender Verbesserungsmaßnahmen kontinuierlich zu erhöhen. Mit Erfolg: Die Umfrageergebnisse zeigen, dass sich der Konzern in allen Themenfeldern im Vergleich zu den Ergebnissen aus 2012 verbessert hat. Ein weiteres Ziel ist, das Verhältnis von Frauen und Männern im oberen Management von einem Verhältnis von 21 Prozent zu 79 Prozent bis Ende 2015 auf 30 Prozent zu 70 Prozent zu verändern. Ende 2014 betrug das Verhältnis 26 Prozent zu 74 Prozent.

Im Berichtsjahr 2014 hat Bayer außerdem seine Materialitätsanalyse aktualisiert, die Aufschluss darüber gibt, welche nicht-finanziellen Themen seine relevanten Stakeholder und das Unternehmen selbst als wesentlich erachten. Entsprechend den neuen G4-Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI) soll der nächste Geschäftsbericht diese identifizierten Themenfelder aufgreifen. Der vorliegende Bericht entspricht dem Berichtslevel „A+“ der GRI-Leitlinien in der Fassung G3.1 und wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers geprüft.

Der Geschäftsbericht dient Bayer außerdem als Fortschrittsbericht bei der Umsetzung der zehn Prinzipien des UN Global Compact gemäß dem Blueprint for Corporate Sustainability Leadership. Eine englische Zusammenfassung ist als PDF hier verfügbar

Der Bayer-Geschäftsbericht liegt als Druckbericht und als Online-Fassung vor. Um dem Informationsbedürfnis möglichst vieler Stakeholder gerecht zu werden, ist der Online-Geschäftsbericht mit weiterführenden Informationen, vor allem zur Nachhaltigkeit, angereichert. Das PDF der Online-Fassung finden Sie hier

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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