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22.02.2017 | Bayer: Integrierter Geschäftsbericht für ein erfolgreiches Geschäftsjahr erschienen

Bayer gehört zu den Unternehmen, die sich frühzeitig für die Integration der jährlichen Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung in einem Bericht entschieden haben. Mit dem Integrierten Geschäftsbericht verdeutlicht das Unternehmen die Wechselwirkungen zwischen finanziellen, ökologischen und gesellschaftlichen Faktoren und stellt ihren Einfluss auf den langfristigen Unternehmenserfolg dar.

Zur Bilanz-Pressekonferenz am 22. Februar erschien der integrierte Geschäftsbericht 2016. Damit dokumentiert Bayer ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr auf neuem Rekordniveau: Der Umsatz stieg auf 46,8 Milliarden Euro, das Ergebnis konnte um 10,2 Prozent auf 11,3 Mrd. Euro gesteigert werden.

Strategisch wurde im Berichtsjahr die Konzentration auf die Life Sciences durch die Umsetzung einer neuen klaren, integrierten und stärker operativ ausgerichteten Organisationsstruktur vollzogen. Seit Januar 2016 sind die Leiter der Divisionen – Pharmaceuticals, Consumer Health und Crop Science – Mitglieder des 7-köpfigen Vorstands der Bayer AG.

2016 war außerdem geprägt durch die vereinbarte Übernahme von Monsanto. Damit soll Bayer als Life-Science-Unternehmen weiter gestärkt und durch mehr Innovation, stärkeres Wachstum und größere Effizienz langfristig zusätzlicher Wert geschaffen werden.

Trotz der hohen Investitionen in den Erwerb von Monsanto soll das organische Wachstum auch in den Bereichen Pharmaceuticals, Consumer Health und Animal Health unverändert weiter vorangetrieben werden. Das gilt insbesondere auch für Forschungs- und Entwicklungsausgaben, die Bayer in den Life-Science-Bereichen im vergangenen Jahr erneut gesteigert hat – auf nun 4,4 Milliarden Euro.

Innovation ist eine Kernkompetenz von Bayer und von zentraler Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Mit seinen Innovationen will der Konzern einen Beitrag zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen auf globaler Ebene leisten, wie die notwendige Produktivitätssteigerung in der Landwirtschaft, um die stark wachsende Weltbevölkerung ernähren zu können sowie die Verbesserung der Lebensqualität bei einer steigenden durchschnittlichen Lebenserwartung.

Anhand von Konzernzielen entlang der Wertschöpfungskette, die sich auf die Bereiche Wachstum und Profitabilität, Innovation, Nachhaltigkeit und Mitarbeiter erstrecken, misst der Konzern Leistungen und Fortschritt. Über den Status der Zielerreichung berichtet das Unternehmen transparent im Geschäftsbericht.

Die Nachhaltigkeitsleistungen aller strategisch bedeutenden Lieferanten sollen beispielsweise bis 2017 beurteilt werden. Bis Ende 2016 wurden bereits 98 Prozent dieser Lieferanten bewertet.

Auch im Bereich Umweltschutz hat Bayer weiter Fortschritte erzielt: Die konzernweite Energieeffizienz konnte 2016 im Vergleich zum Referenzjahr 2012 um 24 Prozent verbessert werden. Angestrebt war eine Verbesserung um 10 Prozent bis 2020. Darüber hinaus will Bayer bis 2017 ein Wassermanagement an allen Standorten in wasserarmen Regionen einführen. Bereits an rund 95% dieser Standorte ist dies umgesetzt.

Dem ambitionierten Ziel, die Arbeitsunfallquote bis 2020 um 35% zu senken, ist Bayer näher gekommen: 2016 lag die RIR(Recordable Incident Rate)-Quote bei 0,40 pro 200.000 Arbeitsstunden im Vergleich zum Ausgangswert 0,50 im Jahr 2012.

Im Bereich Mitarbeiter hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen im oberen Management auf 35 Prozent bis zum Jahr 2020 zu erhöhen. Ende 2016 betrug dieser 31 Prozent.

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung des Bayer-Konzerns orientiert sich an den Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI) sowie den zehn Prinzipien des UN Global Compact (UNGC). Im Berichtsjahr 2016 wurden erneut die GRI G4-Richtlinien in Übereinstimmung mit der Option „umfassend“ angewendet. Der Geschäftsbericht dient Bayer außerdem als Fortschrittsbericht bei der Umsetzung der zehn Prinzipien des UN Global Compact gemäß dem Blueprint for Corporate Sustainability Leadership. Der vorliegende Bericht wurde von der Wirtschaftsprüfungs-gesellschaft PricewaterhouseCoopers geprüft.

Der Bayer-Geschäftsbericht 2016 liegt als Druckbericht und als erweiterte Online-Fassung (auch als App) vor. Um dem Informationsbedürfnis möglichst vieler Stakeholder gerecht zu werden, ist der Online-Geschäftsbericht mit weiterführenden Informationen, vor allem zur Nachhaltigkeit, angereichert. Er bietet außerdem Zusatzfunktionen, wie einen interaktiven Kennzahlenvergleich oder verschiedene Downloadmöglichkeiten. Das PDF der Online-Fassung finden Sie hier

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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