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08.09.2014 | Arbeiten am Offshore-Windpark „EnBW Baltic 2“ schreiten weiter voran

Stromerzeugung auf hoher See ist einer der möglichen Wege, den Umstieg auf erneuerbare Energien zu schaffen. Mit EnBW Baltic 1 hat die EnBW 2011 den ersten kommerziellen Windpark Deutschlands in der Ostsee ans Netz gebracht. Unser Engagement in diesem Bereich geht weiter und erreicht mit EnBW Baltic 2 eine neue Dimension.

EnBW Baltic 2 entsteht seit Mitte 2013 rund 32 Kilometer nördlich der Insel Rügen auf einem Areal von 27 Quadratkilometern. 80 Windkraftanlagen wird der Windpark umfassen. Das ist die vierfache Größe von EnBW Baltic 1 und ermöglicht die Erzeugung von sechsmal so viel Strom. Dafür sind auch größere Herausforderungen beim Bau zu bewältigen: Der Standort liegt weiter von der Küste entfernt, das Meer ist tiefer, der Untergrund unebener.

Auf der „Großbaustelle“ in der Ostsee schreiten die Arbeiten dafür weiter voran. Für die 80 Windkraftanlagen wurden in den letzten Monaten die Fundamente in einer Meerestiefe zwischen 23 und 44 Metern im Meeresboden verankert.

Die erste Windkraftanlage des Offshore-Windparks ist bereits errichtet, das Installationsschiff Vidar hat im Baufeld auf See die erste Anlage auf das im Meeresboden verankerte Fundament gesetzt. Die Anlage ragt nun mit rund 80 Metern aus der deutschen Ostsee. In den nächsten Tagen sollen die weiteren Anlagen folgen.

Der Schutz von Fauna und Flora hat im Umfeld von EnBW Baltic 2 hohe Priorität. Zusammen mit dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie wurde bereits während des mehrjährigen Genehmigungsverfahrens dafür gesorgt, dass die Umwelt durch den Windpark möglichst wenig beeinträchtigt wird. Umfangreiche Studien von Meeresbiologen und Vogelkundlern, die die EnBW in Auftrag gab, hatten großen Einfluss auf die Detailplanung. Besonders schützenswerte Gebiete haben wir komplett als Sperrzonen ausgewiesen.

Wir sind überzeugt, dass sich der Einsatz lohnt. Jedes einzelne Windrad von EnBW Baltic 2 mit 120 Meter Durchmesser wird auf ca. 11.000 Quadratmetern Energie gewinnen: Als Grundlage für die Berechnungen der Leistung dient die vom Rotor auf seinem Umlauf bestrichene Fläche. So lässt sich mit EnBW Baltic 2 der Jahresstrombedarf von rechnerisch rund 340.000 Haushalten decken und der CO2-Ausstoß um ca. 900.000 Tonnen senken.

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

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