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15.10.2015 | Allianz: „Wir helfen den Flüchtlingen schnell und unkompliziert“

Seit einigen Wochen hält nun der Strom der Flüchtlinge nach Deutschland bereits an. Die Allianz Gruppe verfolgt die Entwicklung in den Medien, aber auch im täglichen Leben. Etwa als Pendler am Bahnhof bekommt man einen Eindruck von dem, was passiert. Viele Menschen wollen helfen, so auch zahlreiche Mitarbeiter der Allianz – in unterschiedlichen Einheiten und an vielen Orten.
Allianz Deutschland: Für den Vorstandsvorsitzenden Manfred Knof ist klar: „Wir helfen den Betroffenen schnell und unkompliziert: mit Sachspenden, persönlichem Engagement und finanziellen Mitteln, wo sie gebraucht werden.“ Dabei geht es sowohl um die akute Erstversorgung als auch um die nachhaltige und langfristige Unterstützung der Flüchtlinge. Eine eigene Seite im Intranet hilft, die Kräfte der Allianzer zu bündeln. Unter dem Motto „Allianz - Wir helfen!“ dient sie als Informations- und Austauschplattform. Hier erfahren Mitarbeiter, wie sie helfen können. Damit die Hilfe da ankommt, wo Sie tatsächlich gebraucht wird - bei den Menschen.

Zusammenarbeit mit lokalen Hilfsorganisationen

Die Allianz Deutschland hat mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) eine Zusammenarbeit vereinbart, weil das DRK über ein deutschlandweites Netz verfügt und an den meisten Allianz Standorten mit Ortsvereinen vertreten ist. In den Städten, in denen das DRK nicht direkt mit der Flüchtlingshilfe betraut ist, besteht Kontakt mit anderen lokalen Hilfsorganisationen. Der Allianz ist aber auch die langfristige und nachhaltige Hilfe der Menschen wichtig. Dazu gehören die psychologische Aufarbeitung der traumatischen Erlebnisse sowie Integrationsprojekte. Dafür wurde ein Spendenkonto bei der Allianz Direct Help Foundation eingerichtet. Die gesammelten Geldspenden gehen an die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer und das Deutsche Rote Kreuz.

Im Herbst 2015 baut die Gemeinde Unterföhring neben dem Allianz Campus in Unterföhring eine Traglufthalle. Darin können bis zu 300 Menschen vorübergehend Zuflucht finden. Die Allianz Deutschland möchte den Bewohnern als guter Nachbar begegnen und steht dafür bereits im intensiven Austausch mit dem Helferkreis Unterföhring.
Arbeitszeit in Zeit für Flüchtlingsprojekte umwandeln

Und es gibt weitere Initiativen: So überlässt zum Beispiel die Allianz Versicherungs-AG - vertreten durch Allianz Real Estate Germany - der Stadt Erftstadt das ehemalige Allianz Schulungszentrum für zwei Jahre mietfrei. Die Gemeinde möchte es als Flüchtlingsunterkunft nutzen. Die AMOS SE gibt Mitarbeitern Zeit, sich für Flüchtlinge zu engagieren, und die Allianz SE hat eine Kampagne unter Mitarbeitern gestartet, die das SOS Kinderdorf Flüchtlingsprojekt unterstützt.

Gleich zu Beginn des Flüchtlingsstroms hat sich Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz SE, geäußert: „Tausende Menschen strömen täglich nach Europa auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben. Vor unseren Augen spielt sich derzeit eine Tragödie ab, die mit Stoppschildern und Grenzschließungen nicht zu beenden ist. Viele Menschen haben das erkannt und helfen uneigennützig, wo sie gebraucht werden. Das ist wunderbar und verdient jede Unterstützung. Doch wir Europäer müssen auch zu einer effektiven gemeinsamen Politik in der Flüchtlingsfrage finden, die allen Menschen gerecht wird: denen, die hierherkommen, und denen, die hier leben. Dazu gehört auch, die Ursachen dieser Wanderungsbewegung zu bekämpfen: Krieg, Verfolgung, Armut, Klimawandel.“

Hingewiesen hat Bäte in den Medien zudem auf die Lichterkette in München, deren Partner und Förderer die Allianz seit 1992 ist: „Die Allianz hatte das Glück, von Beginn an mit der Münchner Lichterkette zusammenarbeiten zu können. Das ist jene Initiative, die 1992 aus der größten Demonstration gegen Fremdenhass entstanden war, die München je erlebt hat. In den 23 Jahren seither konnten wir uns gegenseitig Rat geben, Bibliotheken, Renovierungen und Bewerbungstrainings für Helfer und Hilfsbedürftige organisieren, öffentliche Aufmerksamkeit schaffen und auch finanziell etwas helfen. Gelernt haben wir, dass Menschlichkeit und Hilfe jeden Tag und von jedem benötigt werden. Dafür heißt die Lichterkette nicht nur jeden Flüchtling, sondern auch jeden Helfer willkommen.“

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

econsense ist ein Zusammenschluss führender global agierender Unternehmen und Organisationen der deutschen Wirtschaft zu den Themen nachhaltige Entwicklung und Corporate Social Responsibility (CSR). Das Unternehmensnetzwerk wurde im Jahr 2000 auf Initiative des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI) gegründet und versteht sich als Dialogplattform und Think Tank. Das Ziel von econsense ist es, nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft voranzubringen und gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

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