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27.03.2014 | 35 Prozent Ökostrom im Bahnstrommix: DB erreicht selbst gestecktes Ziel sieben Jahre früher

Anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz 2013 in Frankfurt am Main verwies der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Rüdiger Grube vor Journalisten auch auf die Erfolge des Konzerns im Umweltschutz: „Wir haben uns mit unserer Konzernstrategie  DB2020 vorgenommen, den Anteil der erneuerbaren Energien im Bahnstrommix bis zum Jahr 2020 auf 35 Prozent zu steigern. Dieses Ziel haben wir nun bereits Ende des vergangenen Jahres erreicht – also sieben Jahre früher als geplant. Die Kunden der Deutschen Bahn leisten derzeit einen gewaltigen Beitrag zur Energiewende.“  

Möglich wurde dies vor allem durch die zusätzliche Beschaffung von Ökostrom im Fernverkehr. Fünf Millionen BahnCard-Kunden reisen seit dem 1. April 2013 ohne Aufpreis besonders klimafreundlich mit 100 Prozent erneuerbaren Energien in den Zügen des DB-Fernverkehrs. Wer zum Normalpreis oder mit einigen weiteren Angeboten unterwegs ist, kann mit Umwelt-Plus die Einspeisung der benötigten Menge Ökostrom optional für einen Euro je Fahrt hinzubuchen. Auch die S-Bahn Hamburg und der Regionalverkehr im Saarland werden mit Ökostrom betrieben. Der Schienenverkehr hat den mit Abstand höchsten Anteil erneuerbarer Energien von allen Verkehrsmitteln. Auch den öffentlichen Strommix, der bei 23 Prozent liegt, lässt der Bahnstrommix hinter sich.

Im Mittel fallen seit April 2013 bei Fahrten in ICE- oder IC-/EC-Zugen je Personenkilometer nur noch 14 Gramm CO2 an. Damit hat der DB Fernverkehr den bisherigen CO2-Spitzenreiter Reisebus (30 Gramm) deutlich auf Platz zwei verwiesen. Mit Einführung des grünen Fernverkehrs verbesserte sich die Umweltbilanz des DB-Konzerns auf das Gesamtjahr gerechnet um rund eine Million Tonnen CO2. Der spezifische CO2-Ausstoß im Schienenverkehr halbierte sich damit im Vergleich zu 1990 (minus 54 Prozent).

Die DB setzt sich auch an anderer Stelle für die Reduzierung von CO2-Emissionen im Verkehrssektor ein: Schon heute ist der Konzern einer der größten Betreiber von Elektrofahrzeugen im Carsharing in Europa. Carsharing-Autos der DB stehen heute allein in Deutschland an 800 Stationen zur Verfügung. Das Angebot wird ausgebaut: Zur DB-Marke „Flinkster“, die bereits mit Multicity und Ford2Go verknüpft ist, kommt demnächst auch Car2Go.   

Econsense

Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e.V.

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